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Gut Ding …?

Ich weiß, dass es nicht der erwartete Reisebericht ist und es tut mir leid. Ich bin immer noch dabei Fotos für die Beiträge herauszusuchen und das frustriert mich jedes Mal, weil viele der Fotos nicht wirklich gut geworden sind. Leider ist meine Kamera letzten Sommer kaputt gegangen, sodass ich mir eine Kamera leihen musste, mit der ich aber offensichtlich nicht gut zurechtkam. Zum Glück habe ich auch mit meinem Handy fotografiert, die Fotos sind oft überraschenderweise besser geworden.
Zumindest einige Fotos habe ich mittlerweile bearbeitet und ausgesucht für den Blog. (Erstaunlich, wie viele Bilder man in nur zehn Tagen machen kann!)

Immerhin hat mich das ein bisschen von dem Frust beim Reiten vorhin abgelenkt. Die Stute, an der ich eine Reitbeteiligung habe, ist sehr eigen – sagen auch erfahrene Reiter. Ich hatte den festen Willen, mich auf dieses so ganz andere Reiten einzulassen und mich mit ihr zusammenzuraufen. Aber heute hatte ich gut Lust alles hinzuschmeißen. Es widerstrebt mir etwas aufzugeben, das ich einmal begonnen habe. Ich denke, es muss irgendwie auch für mich machbar sein, mit ihr zurecht zu kommen – einfach alles hinschmeißen kommt gar nicht in Frage. Aber heute Abend musste ich erstmal absteigen und mich beruhigen. Sie testet mich gern, sie hat gemerkt, dass ich heute nicht fit war und das gleich mal ausgenutzt um ihr Ding durchzuziehen. Da man aber nie mit einem schlechten Gefühl abschließen soll, habe ich mich dann doch noch mal in den Sattel geschwungen und dann lief es auch etwas besser. Trotzdem bin ich etwas unsicher, wie es weitergehen soll. Schließlich tu ich auch dem Pferd keinen Gefallen damit und wenn sie keinen Spaß mehr an der Arbeit mit mir hat, kann man das Ganze gleich ganz vergessen. Vielleicht doch erstmal wieder Bodenarbeit, um beidseitig Vertrauen aufzubauen. Mal sehen … Gut Ding will Weile haben, nicht wahr? Wenn es dann nur auch irgendwann ein „gut Ding“ wird, investiere ich auch gern die ein oder andere Weile.

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Jetlag

Seit Freitagabend bin ich wieder in Deutschland und habe noch immer mit dem Jetlag zu kämpfen. Irgendwie hab ich das auch schon mal besser verpackt. Vielleicht ist es auch die Erschöpfung, weil wir tatsächlich 10 Tage lang von morgens bis abends rumgerannt sind. (Meine Füße tun immer noch etwas weh.)
Aber dafür haben wir unheimlich viel gesehen und so viele Eindrücke gesammelt, dass uns am Ende jeden Tages fast der Kopf schwirrte und ich nach unserem allabendlichen Bad nur noch ins Bett fiel. Daher werde ich wohl auch nicht alles im Detail niederschreiben, es wäre einfach zu viel. Nach und nach möchte ich aber zumindest einen kleinen Bericht unserer Zeit in Tokyo und Kyoto schreiben und vielleicht auch mal wieder ein paar Fotos in die Gallery hochladen, sobald ich sie am PC nachbearbeitet habe.
Jetzt merke ich, wie ich schon wieder müde werde … ist ja auch für meinen Kopf schon wieder halb drei Uhr nachts.

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ただいま

Damals, als mich meine Eltern während meines Auslandsjahres besucht hatten, hatten sich meine Mutter und ich das Versprechen gegeben, noch einmal zur Kirschblüte nach Kyoto zu kommen. Und jetzt machen wir es endlich wahr – ein zehn Jahre altes Versprechen.
Wir sind vor gut zwei Stunden im Hotel angekommen und ich bin einfach nur todmüde, weil ich während des 12h-Flugs kaum geschlafen habe. Dafür habe ich drei ziemlich gute Filme gesehen (Theory of everything, Baymax, Lucy), die ich Zuhause unbedingt mit dem Herzmann nochmal gucken muss.
Ich bin so glücklich wieder hier zu sein, kann es noch gar nicht richtig realisieren. Wir sind gerade noch zum Konbini nebenan gegangen um uns ein paar Snacks zu holen.

Nach dem Essen bin ich sofort ins Bett gefallen und wollte zumindest kurz bloggen, aber …
Kann nicht mehr schreiben, mir fallen schon die Augen zu … Morgen geht es nach Kawagoe zur Kurazukuri Straße und zum Kitain.

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Makeover

Endlich, endlich hat mein Blog ein neues Gesicht – der Dank dafür gebührt ganz allein David, dafür an dieser Stelle nochmal vielen lieben Dank! ♥
Mein Blog sieht auf einmal so „erwachsen“ aus. Vielleicht hat er genau das gebraucht nach all den Jahren. Und ich bin gerade sehr motiviert, die neue hübsche Oberfläche mit neuen Inhalten zu füllen.

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Kleiner Spatz

Ich sitze im Wohnzimmer und schaue fern. Plötzlich meine ich draußen ein Geräusch zu hören. Ich stelle den Ton leiser und höre nun ganz deutlich meinen Kater draußen rufen. Mau mau mau.
Ich gehe nachsehen, was er mir mitteilen will und da sitzt er auf der Matte, guckt mich mit großen Augen an, stolz wie Oskar, neben ihm ein ziemlich toter kleiner Spatz. Guck mal, ich habe dir was mitgebracht!
So süß sein Jägerstolz auch ist, ich kann mich doch nie an diese Liebesbeweise gewöhnen, auch wenn er natürlich immer gebührend gelobt wird. Manche Mäuse, die er uns bringt, leben noch. Dann lenken wir ihn kurz ab, sodass die Maus fliehen kann.
Für den kleinen Spatz kommt jede Rettung zu spät. An meiner eher verhaltenen Reaktion (und daran, dass ich die Terassentür geschlossen halte, weil er sonst jede Beute ins Wohnzimmer trägt) hat er wohl erkannt, dass ich heute scheinbar keinen Appetit auf Spatz habe. Sorry, Dickerchen.

Wenig später ist die Terrasse voller kleiner Federn. Und der Kater, der ist schon wieder auf der Jagd …