花火大会&居酒屋
Ich hatte drei richtig schöne Tage. Ja, endlich bin ich mal wieder vor die Tür gekommen. Das Wochenende stand ganz im Zeichen der 花火大会 (hanabi-taikai: Großes Feuerwerk). [...]
Ich hatte drei richtig schöne Tage. Ja, endlich bin ich mal wieder vor die Tür gekommen. Das Wochenende stand ganz im Zeichen der 花火大会 (hanabi-taikai: Großes Feuerwerk). [...]
Der Himmel ist wolkenverhangen und regnerisch – ich bin ganz froh darüber, so ist es zumindest mal ein wenig kühler und ich kann hier Luft reinlassen, die nicht fönwarm ist.
Und nun wird gefrühstückt und dann (einigermaßen) frisch ans Werk!
Derzeit ist es hier tagsüber so heiß und drückend, dass man sich draußen eigentlich kaum aufhalten kann. Zumindest mir macht dieses Wetter extrem zu schaffen und die Klimaanlage ist dementsprechend derzeit mein bester Freund.
Heute abend musste ich mir dann aber doch mal etwas die Beine vertreten und bin nach Sugamo, eine Haltestelle weiter, gelaufen. Dabei hab ich zufällig ein Matsuri entdeckt, auf dem ich aber nur kurz blieb, mir war heute nicht nach Menschenmengen. Trotzdem war noch Zeit für ein kleines Foto:
Eines der vielen Dinge, die ich hier so liebe: Man kann einfach (mehr oder weniger) ziellos drauflos laufen und findet immer wieder etwas Sehenswertes. (Außer vielleicht in Musashi-Urawa… aber ich sollte mit meinem Saitama-bashing aufhören.)
Heute hatten wir – d.h. meine Arbeitskollegin, eine japanische Freundin und ich – mal wieder einen schönen Mädelsabend. Erst waren wir オムライス (omuraisu: Omelett + Reis) essen, danach mal wieder bei Cold Stone und im Anschluss beim Karaoke, wo wir die übelsten 80er-Hits sangen. Hinterher haben wir noch プリクラ (purikura: kurz für print club – ist euch schon aufgefallen, wie sehr die Japaner Abkürzungen lieben? :drop: ) gemacht. Vielleicht kann ich die mal heimlich bei der Arbeit einscannen, es ist einfach zu geil – ich seh überhaupt nicht mehr aus wie ich, fast gruselig. Weichzeichner ftw!
Jetzt sitz ich hier und lass den Tag mit einem schönen Glas kalten 麦茶 (mugicha: Gerstentee) und einer Runde Holzverandamusik (ein Genre, das sich Aku und ich ausgedacht haben und unter das z.B. das hier fällt) ausklingen. Zwar ohne Hollywoodschaukel, aber dafür mit Blick über Tokyo. Ist auch was wert, oder?
PS: Und die nette Mail, die ich gerade im elektronischen Briefkasten hatte, ist wohl das Sahnehäubchen für diesen schönen Abend. ♥
Nachdem ich gestern auf einer Geburtstags-Schrägstrich-Abschiedsfeier war und doch mehr getrunken hatte als vorgesehen, wachte ich heute mit einem ziemlich fiesen Kater auf.
Allerdings hatte ich mir für heute fest vorgenommen, den kaiserlichen Garten des Meiji-Schreins zu besuchen. Eigentlich wollte ich schon letzte Woche gehen, da taten mir aber die Füße vom dreizehnstündigen Disney Sea-Marathon am Vortag weh. Heute war schließlich die letzte Gelegenheit, bevor die Freikarte, die ich bekommen hatte, verfiel, also zwang ich mich aufzustehen und fuhr nach Harajuku. (Auf dem Weg fiel mir siedendheiß ein, dass ich Sandalen trug. Nach meinem Erlebnis damals, bei dem ich ebenfalls mit Sandalen durch den Wald um den Meiji-Schrein lief und mir 30 Mückenstiche an den Füßen einhandelte, hatte ich mir geschworen niemals wieder mit Sandalen da durch zu laufen. Heute scheine ich aber Glück gehabt zu haben.)
Die frische Luft und das Grün taten dann doch gut, auch wenn leider das Wetter nicht sonderlich gut war. Immerhin war es heute trocken – war’s das jetzt etwa schon wieder mit der Regenzeit? Ich hätte zumindest nichts dagegen einzuwenden.
Der Garten war wirklich schön, besonders natürlich der Iris-Garten. [...]
»Longing for
what has been lost
Longing for
what hasn't been obtained.«
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Danke für dieses Zitat! Wow! Das...«
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