Es gibt Menschen, deren bloße Anwesenheit einen schon reizt.
Es gibt Menschen, die einem mal viel bedeutet haben und man dann irgendwann aus den Augen verloren hat.
Es gibt Menschen, die man nur flüchtig kennt und die man doch sehr schätzt.
Es gibt Menschen, mit denen man aus den unterschiedlichsten Gründen sehr viel zu tun hat, obwohl man nichts miteinander anfangen kann. (Ob nun Arbeitskollegen oder bei vielen gar die eigene Familie.)
Es gibt Menschen, die saugen einen aus wie Vampire und lassen irgendwann eine leblose, blutleere Hülle zurück.
Es gibt Menschen, die das Leben bereichern, manche aus der Ferne, manche aus der Nähe.
Es gibt Menschen, die einen viele Höhen und Tiefen durchmachen lassen, einen dabei aber viel über sich selbst lernen lassen.
Es gibt Menschen, ohne die man sich das Leben nicht vorstellen kann.
Es gibt Menschen, für die es sich lohnt zu kämpfen.
Es gibt tagtäglich um uns verdammt viele Menschen, die unsere Zeit rauben, von der wir doch nur ein begrenztes Kontingent zur Verfügung haben. Vielleicht sollte man auch zwischendurch mal seine zwischenmenschlichen Beziehungen “entrümpeln”. Anstatt sich über nervige Arbeitskollegen oder die allzu neugierige Tante zu ärgern, sollte man die Zeit lieber mit den Menschen – oder übrigens auch sich selbst – genießen, die es wert sind. “Ärger hat keinerlei Wert”, sagt der Dalai Lama zu Recht. Ärger, Wut und Zweifel sind echte Zeitfresser. Ich will meine Zeit nicht mehr verschwenden mit all den negativen Gefühlen. Ich weiß, dass sie zwangsläufig immer wieder aufkommen werden, Rückschläge wird es immer wieder geben, aber sie dürfen nicht mehr so viel Macht über mich haben. Es gibt noch viel zu tun. Ich will es schaffen, um irgendwann die Menschen, die ich liebe, glücklich machen zu können.