Nein, ich bin nicht plötzlich gläubig geworden. Es handelt sich um den Titel von David Safiers zweitem Roman. Nachdem ich beim Hörbuch von “Plötzlich Shakespeare” wirklich Tränen gelacht hatte, hatte ich mir dieses hier besorgt auf der Suche nach leicht verdaulicher und lustiger Lektüre.
Nun, genau wie sein drittes Buch ist auch “Jesus liebt mich” sehr unterhaltsam, die Sprache einfach gehalten und daher leicht zu lesen. Wer große Literatur erwartet ist hier falsch. Wer sich aber für ein, zwei Tage (mehr braucht es nicht, das Buch durchzulesen) ohne viel Nachdenken gut unterhalten fühlen möchte, liegt mit David Safier wohl auf der sicheren Seite. Auch beim Lesen konnte ich bei manchen Stellen nicht anders als loszukichern.
Alles in allem fand ich “Plötzlich Shakespeare” immer noch interessanter, womöglich auch, weil ich mit Religion nichts am Hut habe – da geht es mir allerdings ganz ähnlich wie der Protagonistin.
Klappentext:
Marie hat das beeindruckende Talent, sich ständig in die falschen Männer zu verlieben. Kurz nachdem ihre Hochzeit geplatzt ist, lernt sie einen Zimmermann kennen. Und der ist so ganz anders als alle Männer zuvor: einfühlsam, selbstlos, aufmerksam. Dummerweise erklärt er beim ersten Rendezvous, er sei Jesus persönlich. Zunächst denkt Marie, dieser Zimmermann habe nicht alle Zähne an der Laubsäge. Doch bald dämmert ihr: Joshua ist wirklich der Messias. Und Marie fragt sich, ob sie sich diesmal nicht in den falschesten aller Männer verliebt hat.