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Jetlag

Seit Freitagabend bin ich wieder in Deutschland und habe noch immer mit dem Jetlag zu kämpfen. Irgendwie hab ich das auch schon mal besser verpackt. Vielleicht ist es auch die Erschöpfung, weil wir tatsächlich 10 Tage lang von morgens bis abends rumgerannt sind. (Meine Füße tun immer noch etwas weh.)
Aber dafür haben wir unheimlich viel gesehen und so viele Eindrücke gesammelt, dass uns am Ende jeden Tages fast der Kopf schwirrte und ich nach unserem allabendlichen Bad nur noch ins Bett fiel. Daher werde ich wohl auch nicht alles im Detail niederschreiben, es wäre einfach zu viel. Nach und nach möchte ich aber zumindest einen kleinen Bericht unserer Zeit in Tokyo und Kyoto schreiben und vielleicht auch mal wieder ein paar Fotos in die Gallery hochladen, sobald ich sie am PC nachbearbeitet habe.
Jetzt merke ich, wie ich schon wieder müde werde … ist ja auch für meinen Kopf schon wieder halb drei Uhr nachts.

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ただいま

Damals, als mich meine Eltern während meines Auslandsjahres besucht hatten, hatten sich meine Mutter und ich das Versprechen gegeben, noch einmal zur Kirschblüte nach Kyoto zu kommen. Und jetzt machen wir es endlich wahr – ein zehn Jahre altes Versprechen.
Wir sind vor gut zwei Stunden im Hotel angekommen und ich bin einfach nur todmüde, weil ich während des 12h-Flugs kaum geschlafen habe. Dafür habe ich drei ziemlich gute Filme gesehen (Theory of everything, Baymax, Lucy), die ich Zuhause unbedingt mit dem Herzmann nochmal gucken muss.
Ich bin so glücklich wieder hier zu sein, kann es noch gar nicht richtig realisieren. Wir sind gerade noch zum Konbini nebenan gegangen um uns ein paar Snacks zu holen.

Nach dem Essen bin ich sofort ins Bett gefallen und wollte zumindest kurz bloggen, aber …
Kann nicht mehr schreiben, mir fallen schon die Augen zu … Morgen geht es nach Kawagoe zur Kurazukuri Straße und zum Kitain.

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Makeover

Endlich, endlich hat mein Blog ein neues Gesicht – der Dank dafür gebührt ganz allein David, dafür an dieser Stelle nochmal vielen lieben Dank! ♥
Mein Blog sieht auf einmal so „erwachsen“ aus. Vielleicht hat er genau das gebraucht nach all den Jahren. Und ich bin gerade sehr motiviert, die neue hübsche Oberfläche mit neuen Inhalten zu füllen.

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Kleiner Spatz

Ich sitze im Wohnzimmer und schaue fern. Plötzlich meine ich draußen ein Geräusch zu hören. Ich stelle den Ton leiser und höre nun ganz deutlich meinen Kater draußen rufen. Mau mau mau.
Ich gehe nachsehen, was er mir mitteilen will und da sitzt er auf der Matte, guckt mich mit großen Augen an, stolz wie Oskar, neben ihm ein ziemlich toter kleiner Spatz. Guck mal, ich habe dir was mitgebracht!
So süß sein Jägerstolz auch ist, ich kann mich doch nie an diese Liebesbeweise gewöhnen, auch wenn er natürlich immer gebührend gelobt wird. Manche Mäuse, die er uns bringt, leben noch. Dann lenken wir ihn kurz ab, sodass die Maus fliehen kann.
Für den kleinen Spatz kommt jede Rettung zu spät. An meiner eher verhaltenen Reaktion (und daran, dass ich die Terassentür geschlossen halte, weil er sonst jede Beute ins Wohnzimmer trägt) hat er wohl erkannt, dass ich heute scheinbar keinen Appetit auf Spatz habe. Sorry, Dickerchen.

Wenig später ist die Terrasse voller kleiner Federn. Und der Kater, der ist schon wieder auf der Jagd …

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Dornröscheneffekt

Darf ich mal meckern? Naja, da sowieso kein Mensch hier mitliest, kann ich meinem Unmut wohl freien Lauf lassen.
Seit Jahren – und das meine ich wortwörtlich – bin ich müde. Es gibt Tage, an denen es besser läuft und manche, an denen ich kaum die Augen offenhalten kann und viele, an denen ich mich fühle wie ein matschiges Stück irgendwas.
Und es ist furchtbar, weil einfach viel zu viele Tage vergehen, an denen ich absolut nichts sinnvolles zustande bringe und schon das Aufstehen morgens zum echten Kampf wird. Ich weiß auch nicht mehr, was ich noch tun soll.
Ein Rundum-Check beim Arzt hat keine Ergebnisse gebracht. Ich hab keine Mangelerscheinungen, meine Blutwerte sind ok. Ich treibe zwei- bis dreimal die Woche Sport, was mir jahrelang immer als das Heilmittel gegen meine ewige Müdigkeit verkauft wurde. Meine Schilddrüse arbeitet nicht ganz so, wie sie sollte, aber auch die entsprechenden Tabletten haben nichts geändert.
Ich bin nach wie vor einfach ständig schläfrig, könnte mich problemlos jederzeit hinlegen und schlafen. Außer natürlich nachts, weil ich dann Gedanken wälze, die mir den Schlaf rauben. Wobei das glücklicherweise besser geworden ist, seitdem das leidige Thema „Masterarbeit“ vom Tisch ist. Jetzt ist nur noch meine berufliche Zukunft übrig, die mich nachts wachliegen lässt. Yay.
Besserung nicht in Sicht …