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Bloggen oder nicht bloggen

Mir ist bewusst, dass mein Blog schon ewig brach liegt und wenn ich an früher denke, tut es mir in der Seele weh, dass ich so die Freude am Bloggen verloren habe.
Als ich vor dreizehn (13!) Jahren anfing auf myblog.de zu bloggen, war die Bloggerwelt noch nicht so durchgestylt und professionell wie heutzutage. Da war es auch nicht schlimm, wenn man mal zwischendurch einfach irgendeinen Nonsens bloggte, wie er einem gerade in den Sinn kam. Es fand ein reger Austausch statt und gerade das trieb mich an, weiter zu bloggen. Interesse, Rückmeldung, Reaktionen, Kommentare.
Danach zog ich zu kulando um und es wurde schrittweise weniger. Und mit den ausbleibenden Reaktionen verlor ich auch mehr und mehr die Lust zu schreiben. Natürlich sollte ich nicht in erster Linie schreiben, um Kommentare zu bekommen. Aber „ins Leere“ schreiben, ohne irgendeine Reaktion zu bekommen, frustrierte mich irgendwann nur noch. Also liegt mein Blog brach. Und es tut mir leid. Um meinen Blog und für die Handvoll Leute, die vielleicht, eventuell tatsächlich noch den ein oder anderen Blogbeitrag von mir lesen würden.
Ich müsste mir wohl eine Nische suchen. Vielleicht meine Arbeit als Übersetzerin? Oder unser Hausumbau? Zu erzählen gibt es eigentlich immer etwas … ich rede nur nicht gerne gegen eine Wand.