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Wochenrückblick 2011-12-26~2012-01-01

Und schon war die letzte Woche des Jahres angebrochen. Am Ende vergeht die Zeit dann doch jedes Mal in einem rasanten Tempo.

Am zweiten Weihnachtstag hatte ich meine Großmutter zum Kaffeetrinken besucht. Dort gab es zu einem leckeren Johannisbeerkuchen die üblichen Geschichten von der Verwandtschaft und Fotos der letzten Ausflugsziele. Dafür hat sie mir selbstgemachten Himbeerlikör mitgegeben – sehr süß und sehr fruchtig – der übrigens am Silvesterabend restlos vernichtet wurde.

Die beiden darauffolgenden Tage musste ich arbeiten, was aber eigentlich ganz ok war, weil die postweihnachtliche Atmosphäre im Büro angenehm entspannt war. Die Telefone blieben weitestgehend stumm und so kam man dann auch zu Aufgaben, die sonst eher liegenbleiben.

Donnerstag habe ich mich auf meinen Kurztrip nach Trier vorbereitet – also vor allem geschlafen. Gepackt hab ich dann irgendwann nachts.
Am nächsten Morgen ging es mit dem Zug in Richtung Rheinland-Pfalz los. Dort angekommen traf ich noch am Bahnhof auf zwei Bekannte. So ist das in dem „Kaff“, man läuft sich ständig über den Weg. Dann fuhr ich erstmal in die Innenstadt und setzte mich in das Café, das ich schon bei meinem allerersten Besuch in Trier für mich entdeckt hatte. Achja, da wurde ich schon etwas nostalgisch.
Anschließend bin ich zu einem Kommilitonen gefahren um dort in seiner neuen Wohnung den sprichwörtlichen Teufel an die Wand zu malen. Mit dem Endergebnis bin ich zwar nicht vollends, aber ganz zufrieden und das ist für meine Verhältnisse schon viel. :wink:
Dort habe ich auch einige Leute wiedergesehen, die ich vor Ewigkeiten das letzte Mal gesehen hatte und eigentlich war alles wie immer – irgendwie ein beruhigendes Gefühl.
Nachdem ich fertig mit Malen war, bin ich weiter zu meinem Kommilitonen gefahren, der mich bei sich übernachten ließ. (Danke! ♥) Dort gab es leckeres Bibimbap zu essen und den Rest des Abends haben wir geredet und uns ausgetauscht über das vergangene Jahr, das für uns beide nicht so supertoll (ok, das war die Untertreibung des Jahres) war.
Am nächsten Morgen gab es ein tolles Frühstück mit Obstsalat und Brötchen und dazu haben wir ein paar Folgen „Glee“ geguckt, was ich bisher noch nicht kannte. (Die Musicaleinlagen sind nicht so mein Ding, aber der Humor ist schon ziemlich gut, muss ich sagen.) Dann sind wir eine Runde spazieren gegangen um vor dem Abschuss am Abend zumindest noch etwas Sauerstoff abzukriegen. Abends haben wir Kartoffelsalat für die Party vorbereitet und Soumen (Fadennudeln, für ein langes Leben) gegessen. Dann hab ich mir zur Feier des Tages noch einen richtig fies tiefen Schnitt an einem Finger zugezogen, als mir beim Abtrocknen eine Tasse in der Hand zersprang. Hat geblutet wie nichts Gutes und war außerdem auch sehr schmerzhaft. Den Rest des Abends durfte ich dann also mit einem Verband rumlaufen.
Die Party, auf der wir waren, war leider der totale Reinfall, aber das war mir ziemlich egal, ich hab zu komischer Musik getanzt, die ich weder kannte, noch mochte und mich mit Leuten unterhalten, die ich schon lange nicht mehr gesehen hatte. Lustig war es außerdem mal wieder betrunken japanisch zu sprechen. Oder es zu versuchen. Mein Sprachkönnen rostet zuhause total ein, von daher war es schön, es mal wieder anwenden zu können.
Eigentlich wollte ich nach Mitternacht noch auf eine andere Party, auf der noch ein Haufen Leute war, die ich gerne nochmal gesehen hätte. Leider ist dann aber mein Kommilitone abgestürzt und der Rest der feinen „Partygesellschaft“ ist einfach gegangen ohne sich um ihn zu kümmern. Kollegenschweine. Kann sowas nicht verstehen. Ganz allein wollte und konnte ich ihn nicht so da zurücklassen. Glücklicherweise war er irgendwann zumindest wieder so klar, dass ich ihn nach Hause bringen konnte um dort selbst endlich todmüde ins Bett zu fallen.
Neujahr haben wir vorwiegend schlafend und dösend verbracht. Irgendwann mittags haben wir gefrühstückt (und dabei weiter „Glee“ geguckt) und ausgeruht, bis ich wieder zum Bahnhof musste um mich auf den Heimweg zu machen.
Der erste Zug im neuen Jahr für mich kam übrigens … zu spät. Hey, manches ändert sich eben nie! :wink:

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