{itsumo egao de}

Körpergefühl

Veröffentlicht in Gedankenwelt am 30. Juni 2011

Ich habe ein eher schlechtes Verhältnis zu meinem Körper. Ab dem Zeitpunkt, wo man seinen eigenen Körper als solchen wahrnimmt und beginnt sich mit anderen zu vergleichen, hat er mir nie wirklich gefallen. Dem Perfektionisten in mir war mein Körper nie gut genug. Ich war mir immer zu groß, zu breit, manche Körperteile zu lang, zu unförmig, zu klein, meine Haut sowieso eine einzige Problemzone und meine Haare eine Katastrophe. Ganz zufrieden mit mir war ich nie. Selten gab es Tage, an denen ich meinem Spiegelbild sagen konnte, ‘Hey, du siehst ja gar nicht so schlecht aus.’ In der Regel vermied ich lieber den Blick in den Spiegel. Es gab Phasen, in denen ich tatsächlich kaum die Wohnung verlassen wollte, so unwohl fühlte ich mich in meinem Körper. Und das seltsamerweise, obwohl ich schon immer recht viele Komplimente bekommen habe. Aber sie drangen nie wirklich zu mir durch.
Das mag für diejenigen, die mich persönlich kennen, kaum verständlich sein. Ich bin mir auch bewusst, dass ich einen an der Klatsche habe. Deswegen versuche ich mich nun mit meinem Körper auszusöhnen. Versuche die ganz eigenen Macken meines Körpers zu akzeptieren und mir wie auch allen anderen zuzugestehen, “unperfekt” zu sein. Schließlich ist man zu sich selbst immer am strengsten. Das ist vielleicht in gewisser Hinsicht nicht verkehrt, aber wenn es das Leben und Wohlbefinden derart negativ beeinflusst, wie es bei mir bisher der Fall war, läuft was verkehrt und das soll sich nun ändern.
Im Moment setze ich mich vor allem über Bewegung mit meinem Körper auseinander. Wenn man jahrelang keinen nennenswerten Sport getrieben hat, ist der Anfang ziemlich schwer und mitunter frustrierend. Aber ich taste mich langsam heran und spüre wie gut es mir tut. Wenn ich dann merke, wie mein Körper allmählich kräftiger wird, kann ich auch wieder mehr Vertrauen in ihn fassen. Schritt für Schritt.

Geschützt: Brief ohne Empfänger

Veröffentlicht in Gefühlswelt am 29. Juni 2011

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Jesus liebt mich

Veröffentlicht in Bibliothek am 28. Juni 2011

Nein, ich bin nicht plötzlich gläubig geworden. Es handelt sich um den Titel von David Safiers zweitem Roman. Nachdem ich beim Hörbuch von “Plötzlich Shakespeare” wirklich Tränen gelacht hatte, hatte ich mir dieses hier besorgt auf der Suche nach leicht verdaulicher und lustiger Lektüre.
Nun, genau wie sein drittes Buch ist auch “Jesus liebt mich” sehr unterhaltsam, die Sprache einfach gehalten und daher leicht zu lesen. Wer große Literatur erwartet ist hier falsch. Wer sich aber für ein, zwei Tage (mehr braucht es nicht, das Buch durchzulesen) ohne viel Nachdenken gut unterhalten fühlen möchte, liegt mit David Safier wohl auf der sicheren Seite. Auch beim Lesen konnte ich bei manchen Stellen nicht anders als loszukichern.
Alles in allem fand ich “Plötzlich Shakespeare” immer noch interessanter, womöglich auch, weil ich mit Religion nichts am Hut habe – da geht es mir allerdings ganz ähnlich wie der Protagonistin.

Klappentext:

Marie hat das beeindruckende Talent, sich ständig in die falschen Männer zu verlieben. Kurz nachdem ihre Hochzeit geplatzt ist, lernt sie einen Zimmermann kennen. Und der ist so ganz anders als alle Männer zuvor: einfühlsam, selbstlos, aufmerksam. Dummerweise erklärt er beim ersten Rendezvous, er sei Jesus persönlich. Zunächst denkt Marie, dieser Zimmermann habe nicht alle Zähne an der Laubsäge. Doch bald dämmert ihr: Joshua ist wirklich der Messias. Und Marie fragt sich, ob sie sich diesmal nicht in den falschesten aller Männer verliebt hat.

「生命は」

Veröffentlicht in Zitiert am 26. Juni 2011

Erinnert sich hier noch jemand an das Video, das ich mal gepostet hatte? (Dabei fällt mir ein, dass ich total vergessen hab über diesen großartigen Film zu bloggen, argh … :drop: )
Jedenfalls ließ mich der Text nie los und gerade habe ich herausgefunden, dass es ein Gedicht des japanischen Dichters Hiroshi Yoshino ist. [...]

PS: Was es ist

Veröffentlicht in Gefühlswelt am 25. Juni 2011

Es ist was es ist
sagt die Liebe

Manchmal, selten, trifft man Menschen, die einen positiv überraschen. Man wähnt sich wieder mal in derselben Endlosschleife gefangen, die Frustration zieht eiskalte Mauern um einen und macht das Atmen schwer. Doch dann tauchen sie unverhofft auf. Die Ausnahme der Regel. Und beweisen auf so wunderbare Weise, dass es sich manchmal lohnt, nicht aufzugeben, zu glauben, zu vertrauen.
Ich werde nicht aufgeben. Denn solange wir füreinander da sind, ist alles gut. Ich möchte Vertrauen haben. In dich. In mich. In uns. Ich habe keine Angst mehr.

Ikima

»To live will be an awfully big adventure.«

Leidenschaftliche Katzenmama, Phlegmatikerin und Milchkaffeetrinkerin.
Mehr über mich gibt es hier und bei Twitter.

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von Paulo Coelho

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