{itsumo egao de}

Cold Stone Creamery

Veröffentlicht in Schmackhaft am 08. Juni 2010

Das erste Mal war ich vor einigen Wochen mit meinen Arbeitskolleginnen bei Cold Stone. Irgendwie war das bisher hier vollkommen an mir vorübergegangen und da hab ich wirklich was verpasst!
Cold Stone kommt aus Amerika und ist wohl das Paradies für jeden Eisliebhaber: Man kann sich selbst Eiskreationen zusammenstellen, die dann direkt an der Theke auf dem kalten Stein zubereitet werden. Dabei kann man sich eine Basiseiscreme aussuchen und dazu Mix-Ins: Früchte, Kekse, Kuchen, Nüsse, Saucen etc. Man kann also richtig kreativ werden bei der Erstellung seiner persönlichen perfekten Eiscreme. Oder wenn man wie ich mit der Auswahl schier überfordert ist, wählt man eine der Cold Stone Kreationen. [...]

Die wohl teuerste Briefmarke meines Lebens

Veröffentlicht in Leben am 08. Juni 2010

Heute ging es zum Immigrationsbüro um mein Visum um weitere 90 Tage zu verlängern. Mit der Bürokratie ist es hier auch nicht viel besser als in Deutschland. Erst bekam ich an einem Infoschalter die benötigten Formulare, dann wurde mir an einem weiteren Infoschalter gesagt, dass ich in den ersten Stock müsse. Dort gab man mir ein weiteres Formular und nachdem ich das wiederum ausgefüllt und abgegeben hatte, durfte ich erstmal warten. Als meine Papiere bearbeitet waren, erhielt ich zwei neue Zettel: Auf einen davon musste ich eine Marke kleben, die es im convenience store im Erdgeschoss zu kaufen gibt. Für schlappe 4.000 Yen (ca. 37 €). Mal ganz abgesehen davon, dass mir absolut unverständlich ist, warum diese bescheuerte Marke nur dort im convenience store und nicht direkt am Schalter verkauft wird… wtf?! 4.000 Yen für eine Briefmarke? Ich schätze ja, es ist einfach Formsache, man muss für einfach für irgendwas ein paar Scheine hinblättern und so eine Marke kann man dann noch schön auf den Zettel kleben und zeigen: Ich habe gezahlt. (Die Marke für eine permanente Aufenthaltserlaubnis kostet übrigens noch mal doppelt so viel …)
Nachdem ich also die wohl teuerste Briefmarke meines Lebens erstanden hatte, wurde selbige auf Zettel A geklebt und mit Zettel B zusammen an einem weiteren Schalter abgegeben, wo mir beide gegen einen kleinen Zettel mit einer Nummer eingetauscht wurden – und wieder hieß es Warten. Ich war zugegebenermaßen etwas unruhig, ob denn alles so klappen würde, ob nicht doch noch irgendetwas schief gehen würde und ich im Juli abreisen müsse. Dementsprechend war an Ablenkung auch nicht wirklich zu denken. Glücklicherweise war es nicht allzu voll und nach nicht allzu langer Wartezeit bekam ich meinen Reisepass wieder mit der Verlängerung um weitere 90 Tage. Danke, Japan, dass du mich noch etwas länger duldest!

Matsuri am Suga-Schrein in Yotsuya

Veröffentlicht in Bildhaft, Leben, Viereckig am 07. Juni 2010

In letzter Zeit verbringe ich die Tage hauptsächlich mit Arbeit und am Wochenende bin ich dann meist ziemlich platt. Trotzdem muss man ja mal auch die Zeit hier nutzen, um was zu unternehmen. Von daher hab ich mich sehr gefreut, dass meine Kollegin und ich von einer japanischen Freundin zu einem Matsuri “eingeladen” wurden. Matsuri sind japanische Volksfeste, in der Regel mit jeder Menge Fressbuden und Ständen mit Spielen für Kinder.
Wir trafen uns Sonntag mittag in Yotsuya und sahen schon auf dem Weg eine Gruppe von Leuten mit einem kleineren Mikoshi, einem tragbaren Schrein. Es war ziemlich voll und man kam teilweise kaum voran. Aber wie ich diese Matsuris liebe, alles ist so wunderbar bunt und all das leckere Essen und Kinder in Yukatas, die man am liebsten gleich einpacken und mit nach Hause nehmen würde. :lol:
Nachdem wir eine Weile dort rumgeschlendert sind und uns alles angesehen hatten, bekamen wir Hunger und holten uns was zu essen. Danach haben wir tatsächlich noch den Hauptumzug des Mikoshi gesehen. Komischerweise hatte ich sowas bisher noch nie live gesehen, warum auch immer, irgendwie hab ich es immer verpasst. [...]

Ikima

»To live will be an awfully big adventure.«

Leidenschaftliche Katzenmama, Phlegmatikerin und Milchkaffeetrinkerin.
Mehr über mich gibt es hier und bei Twitter.

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»Veronika beschließt zu sterben«
von Paulo Coelho

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