{itsumo egao de}

Go do

Veröffentlicht in Melodien, Viereckig am 19. April 2010

Wenn alles grad ein bisschen doof ist, baut einen solche Musik wieder wunderbar auf.
“なんとかなる (Wird schon irgendwie werden)”, sagt sie mir und ich nicke im Takt.

Die erste Arbeitswoche

Veröffentlicht in Leben am 18. April 2010

Montag begann also mein Praktikum. Nachdem ich das Büro gefunden hatte und dann etwas verunsichert dort eintrat, ging es sofort los: Ich konnte mich gleich zu den anderen beiden Praktikantinnen setzen und bei der Erstellung des Newsletters, der zweimal wöchentlich verschickt wird, zusehen. In erster Linie eine copy&paste-Aufgabe, nicht wirklich anspruchsvoll, muss aber eben auch gemacht werden.
Ansonsten ist ein wichtiger Teil unserer Arbeit die Vorbereitung und Betreuung der wöchentlichen Veranstaltungen. Diesmal fand diese leider recht spät statt, so dass ich am Mittwoch zwölf Stunden im Büro verbringen “durfte”. Danach war ich dann doch ziemlich erledigt und am Donnerstag morgen musste ich auch noch früher im Büro sein, um den nächsten Newsletter zu verschicken.
Nebenher muss wegen dem anstehenden Umzug des Büros auch noch die gesamte Bibliothek in Kartons verpackt werden, was auch in unseren Aufgabenbereich fällt. (Schon wieder Umzugskartons packen. Langsam hab ich wirklich genug davon.) Daran hab ich nicht wirklich was auszusetzen, allerdings sollen wir die ganzen Bücherkartons auch in den Keller bringen. Zwar haben wir einen Wagen und es gibt einen Fahrstuhl, der in den Keller fährt, aber dort müssen wir die Kartons doch nochmal alle von einem Raum in den Nebenraum umladen. Und bei etwa 20 kg pro Karton ist das für uns Frauen schon ziemlich heftig. Ich schätze, dass wir nächste Woche mal gesammelt anmerken werden, dass wir das nicht ganz ohne Hilfe schaffen können.
Außer den beiden anderen Praktikantinnen arbeiten derzeit noch zwei Japaner im Büro, mit denen ich aber (noch) kaum zu tun habe. Ist also ein sehr kleines Büro, ist mir aber nur recht. Die Mädels sind beide total in Ordnung und dank ihnen macht die Arbeit auch Spaß, wir haben immer viel zu lachen. Eine der beiden verlässt uns Ende des Monats leider schon, allerdings haben wir auch nicht wirklich genug Arbeit für drei Praktikantinnen, mal ganz abgesehen davon, dass wir auch nur zwei Rechner haben, an denen gearbeitet werden kann.
Am Donnerstag waren wir nach der Arbeit zusammen im Sweets Paradise (ein All-you-can-eat Restaurant) in Ikebukuro und am Freitag erst bei Krispy Kreme und danach noch im Kino, wo wir uns “Shutter Island” angeguckt haben. Wir fanden den Film übrigens alle gar nicht schlecht und das, obwohl wir DiCaprio (die alte Hackfresse :biggrin: ) alle nicht so mögen.

Sooo und heute werd ich mal wieder nach Ikebukuro fahren, hab da nämlich am Donnerstag in einem Möbel-Outlet ein nettes kleines Holzregal für 780 Yen entdeckt, das am Wochenende wieder auf Lager sein sollte. Bis bald, ihr Lieben!

Mein Zuhause

Veröffentlicht in Bildhaft, Leben am 15. April 2010

… für die nächsten Monate:

Heute wurde der alte, dreckige Teppich rausgerissen und neuer Boden verlegt, also hab ich gerade endlich meinen Koffer ganz ausgepackt und mich richtig hier eingerichtet.
Mir fehlt noch etwas an der Wand über dem Schreibtisch, ich denke, ich werd mir einen schönen Kalender holen oder so. Jedenfalls fang ich langsam an, mich hier heimelig zu fühlen. :smile:

Morgen wird’s ernst

Veröffentlicht in Leben am 11. April 2010

Na, mal sehen, vielleicht auch nicht ganz so bierernst, aber immerhin geht mein Praktikum morgen los und somit sind die paar freien Tage hier auch vorbei. Ich bin schon ziemlich nervös, aber im Moment vom abermals vielen Rumlaufen vor allem müde – deshalb werde ich jetzt mal ins Bett gehen und morgen hoffentlich einigermaßen frisch und ausgeruht an meinem neuen Arbeitsplatz erscheinen!

PS: Außerdem hab ich heute in Shimo-Kitazawa Espresso gefunden, also steht auch einem vernünftigen Start in den Tag mit einer richtigen Tasse Milchkaffee nichts mehr im Wege! :lol: ♥

Das erste Wochenende

Veröffentlicht in Leben am 11. April 2010

Da es gestern entgegen der Vorhersage richtig schön sonnig war, war ich mal in Ueno, in der Hoffnung, noch ein paar Kirschblüten zu Gesicht zu bekommen. Was ich da sah, waren nach den letzten Regenschauern leider nur noch wenige Kirschblüten, dafür aber Massen von Menschen. Insofern bin ich auch mehr oder wenig schnell einmal quer durch den Ueno-Park gelaufen. Fotos hab ich davon ohnehin schon genug, wen es interessiert, der kann sie sich hier ja mal ansehen.
Hab ein paar Postkarten gekauft und ein Etui für meine Schlüssel, hab mich in ein großes, flauschiges Kissen in Schafform verliebt und es schweren Herzens zurückgelassen. Espresso für die Bialetti hab ich leider immer noch nicht gefunden.
Heute geht es nach Shimo-Kitazawa, wo ich einen Kommilitonen treffen werde – juchu! Ich mag Setagaya (ein Bezirk im Südwesten Tokyos, in dem auch Shimo-Kitazawa liegt) einfach. ♥
Muss mich auch mal fertig machen jetzt, bis bald, liebe Leute!

Ikima

»To live will be an awfully big adventure.«

Leidenschaftliche Katzenmama, Phlegmatikerin und Milchkaffeetrinkerin.
Mehr über mich gibt es hier und bei Twitter.

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»Veronika beschließt zu sterben«
von Paulo Coelho

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