{itsumo egao de}

Where the wild things are

Veröffentlicht in Viereckig am 11. Januar 2010

aka “Wo die wilden Kerle wohnen”.
Where the wild things areSeitdem ich den Trailer letztes Jahr das erste Mal sah, stand für mich fest: Den muss ich sehen! Ich war doch sehr gespannt, wie Spike Jonze das tolle Kinderbuch von Maurice Sendak wohl umsetzen würde und der Trailer sah vielversprechend aus. Nunja, letzten Samstag haben wir’s dann endlich ins Kino geschafft und – wow! – ich kann nur sagen, es hat sich wirklich gelohnt.
Zunächst muss man mal loben, wie originalgetreu die Figuren sind, sowohl die wilden Kerle als auch Max in seinem Wolfskostüm. Wer das Buch kennt, wird mir da sicher zustimmen. Die Handlung wurde natürlich etwas ausgedehnt und verändert, sonst wäre der Film wohl nach 20 Minuten zu Ende gewesen. So hat Max nun eine Schwester, die nicht mehr mit ihm spielt, sondern lieber mit ihren Freunden abhängt und eine Mutter, die Männerbesuch nach Hause einlädt, was dem Jungen so gar nicht passt. Im Film wirkt Max sehr alleingelassen, sogar frustriert, denn keiner hört ihm wirklich zu. So ist er ganz allein in seiner Phantasiewelt. (Aber was für eine Welt das ist! Insofern ist der Film sicherlich auch ein Lobgesang auf die Phantasie der Kinder. Und bestimmt auch ein Wink an die erwachsenen Zuschauer sich etwas davon zu bewahren.) Seine “wilden” Ausbrüche wirken somit eher wie der angestrengte Versuch, auf sich aufmerksam zu machen und als auch das nicht funktioniert, ist er so verzweifelt, dass er fortläuft – im Gegensatz zum Buch, in dem er ohne Abendessen auf sein Zimmer geschickt wird und von dort auf die Reise geht. Der Besuch bei den wilden Kerlen wirkt deswegen hier sehr viel realer, während es im Buch mehr Traum als Wirklichkeit zu sein scheint.
Und auch die wilden Kerle haben sich verändert. Einer von ihnen hat sich von der Gruppe abgewandt und während der Großteil resigniert, kann es Carol einfach nicht akzeptieren und zerstört aus lauter Enttäuschung die Wohnhöhlen der wilden Kerle. Doch dann taucht Max auf und nachdem er sie mit einer seiner wundervollen Geschichten von seinen geheimen Kräften überzeugt hat, machen sie ihn zu ihrem König. Zunächst scheint es so, als würde die Gruppe wieder zusammenwachsen, doch viel zu bald schon bricht wieder alles auseinander und es scheint fast schlimmer als zuvor, so dass Max sich entschließt die wilden Kerle wieder zu verlassen. Der Abschied ist traurig, wie der ganze Film eigentlich sehr traurig ist. Ich für meinen Teil musste mich fast den ganzen Film zusammenreißen, gegen Ende war dann aber doch kein Halten mehr und einer Träne folgten bald viele weitere. Doch Max kehrt nach Hause zurück und dort wartet auf ihn seine Mutter und – wie auch im Buch – ein warmes Essen. [...]

Projekt52 2010/01: Hallo Welt!

Veröffentlicht in Bildhaft am 11. Januar 2010

Nachdem ich eigentlich letztes Jahr schon bei Saris Projekt52 mitmachen wollte, es dann aber doch nicht gemacht hatte, hatte ich mir fest vorgenommen, dieses Jahr auf jeden Fall mitzumachen. Als ich von den Regeländerungen las, wollte ich schon fast wieder aufgeben, weil mir einfach nicht wirklich einfallen wollte, welche Figur ich für meine Fotos verwenden sollte. Es war ein harter Kampf und nachdem ich den Plan, mir noch selbst wie Sari ein amigurumi zu häkeln, verworfen habe, hab ich mal wieder in meinen drölfzig Kisten gekramt und als strahlender Sieger ist ihmchen hier hervorgegangen. Darf ich vorstellen: Das Bääh.

Bääh

Wenn mich meine Mutter gerufen hat, hat sie immer laut “Bääh” gemacht, also muss ich ein Bääh sein.

aus Biber und Specht, die Walddetektive von Heidi Knetsch & Stefan Richwien

Nun wisst ihr schon mal, wie ich zu meinem Namen kam. Zu meiner Besitzerin kam ich vor etwa acht Jahren als Geschenk von ihrer ersten großen Liebe. Insofern kann ich wohl mit gutem Recht behaupten, dass uns beide schöne Erinnerungen verbinden und deswegen hat sie mich auch ausgewählt. (Na gut, dass ich so überaus weich und niedlich bin, hat auch dazu beigetragen.) Dieses Jahr werden wir beide auf eine große Reise gehen und dabei viele Eindrücke sammeln, die ihr nun durch mich miterleben könnt. Ist doch eine schöne Sache, oder? Ich für meinen Teil bin gespannt und freu mich schon darauf!

Ehmja

Veröffentlicht in Gedankenwelt, Leben am 07. Januar 2010

Frohes neues… achja, ich weiß, ich bin mal wieder viel zu spät dran. Aber ich glaube, hier schaut sowieso kaum noch jemand vorbei, oder? Wie dem auch sei, ich hoffe, ihr habt ein paar schöne Weihnachtstage verbracht und seid gut ins neue Jahr gerutscht.
Ich für meinen Teil freue mich sehr auf dieses Jahr, viel wird passieren, einiges wird sich ändern und ich bin jetzt schon ganz kribbelig angesichts dessen, was da alles auf mich zukommt – aber auch etwas ängstlich, wie ich zugeben muss. Oder sagen wir eher angespannt und das ist gar nicht so verkehrt, denn es tut sich mal wieder was und das ist gut so.
Ich habe nun wieder mit der Zimmersuche begonnen und nächsten Monat muss ich auch schon mein Thema für die Masterarbeit vorstellen. Alles geht so schnell, dass einem manchmal schwindelig wird.
Gute Vorsätze habe ich übrigens nicht wirklich. Hm. Oder vielleicht den einen: Zu lernen, die Menschen zu mögen. Aber das ist ein Vorsatz für’s Leben.
Und ihr?

Ikima

»To live will be an awfully big adventure.«

Leidenschaftliche Katzenmama, Phlegmatikerin und Milchkaffeetrinkerin.
Mehr über mich gibt es hier und bei Twitter.

... liest

»Veronika beschließt zu sterben«
von Paulo Coelho

... hört

... mehr

... spielt

derzeit kaum.
Januar 2010
M D M D F S S
« Dez   Feb »
 123
45678910
11121314151617
18192021222324
25262728293031

Rückblick

  • Neueste Kommentare

  • Blogroll

  • Podcast

  • Wegweiser

  • Meta

    • Subscribe to RSS feed
    • The latest comments to all posts in RSS
    • Subscribe to Atom feed
    • Powered by WordPress; state-of-the-art semantic personal publishing platform.
    • Firefox - Rediscover the web
    • blogoscoop