{itsumo egao de}

花火大会&居酒屋

Veröffentlicht in Leben am 03. August 2010

Ich hatte drei richtig schöne Tage. Ja, endlich bin ich mal wieder vor die Tür gekommen. Das Wochenende stand ganz im Zeichen der 花火大会 (hanabi-taikai: Großes Feuerwerk).
Samstag war ich bei dem großen Sumidagawa-Feuerwerk. Ich hatte erwartet, dass es voll werden würden, aber die wahren Menschenmassen dort haben mich dann doch etwas erschlagen. Die Hitze tat ihr Übrigens und zeitweise musste ich mich echt zusammenreißen um auf dem Weg zu unserem Platz nicht einfach umzukippen. Nebenbei erzählte mir meine japanische Bekannte, dass manche Leute schon eine Woche vorher einen Platz reservieren. Den Platz, den die anderen belegt hatten, lag dann im Endeffekt direkt neben den Dixi-Klos – großartig. Mal ganz abgesehen davon, dass dort auch überall Bäume standen und man ungefähr nichts gesehen hätte, fand ich den Gedanken, den Abend dort zu verbringen, während sich alle volllaufen ließen, nicht so wirklich prickelnd.
Nachher sind wir noch auf die Straße umgezogen, die komplett gesperrt wurde, aber dort hatten wir ein großes Gebäude direkt vor der Nase, dank dem wir nur etwa ein Drittel des Feuerwerks gesehen haben… naja. Schön war’s trotzdem. Ich bin dann mit einem anderen Mädel nach Ueno gelaufen um dem Stau am Bahnhof in Asakusa aus dem Weg zu gehen.
Das Feuerwerk in Yokohama am Sonntag war nicht weniger gut besucht, aber das Gelände war um einiges weitläufiger und so fielen hier die Massen weniger auf.
Wir hatten einen ziemlich guten Platz, auch wenn wir auf Asphalt sitzen mussten, aber immerhin konnten wir diesmal wirklich gut sehen. Im Vergleich zu den Feuerwerken kann man die deutschen einfach nur mickrig nennen. Ihr glaubt mir nicht? Schaut euch nur mal das Video an:

Und das Ganze dauert dann auch nicht bloß ein paar Minuten, wie man das bei uns kennt, sondern geht auch gern mal über eine Stunde (mit kleinen Pausen, wohl um den Rauch erstmal wegziehen zu lassen, vermute ich).
Einige verließen schon vor dem Finale das Feuerwerk. Aus gutem Grund: Später kam man nicht mal mehr in den Bahnhof, weil die Leute schon vor der Fahrkartenkontrolle anstehen mussten.
Also hab ich mir mit meinem Kommilitonen noch einen Kaffee geholt und so sind wir dann noch etwas spazieren gegangen, haben am Meer gesessen und gequatscht und sind dann mit dem vorletzten Zug wieder Richtung Tokyo gefahren.

Gestern habe ich mich mit zwei Kommilitonen und ein paar Japanern in Ueno getroffen, wo wir erst ein wenig durch den Park spaziert sind und dann etwas essen waren. Anschließend waren wir noch im Izakaya (eine Art Kneipe, in der neben Getränken auch kleine Snacks serviert werden) und es war ein richtig netter Abend.

(Und wenn mein Laptop sich nicht mehr weigert die Memorykarte anzuzeigen, könnte ich vielleicht auch noch ein paar Fotos der letzten Tage hochladen…)

2 Kommentare zu »花火大会&居酒屋«

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  1. Becca am 03. August 2010 um 10:45 Uhr

    Schööön! :squee:

  2. abraxandria am 05. August 2010 um 14:12 Uhr

    Oh, Feuerwerke sind einfach toll! :smile:
    Ich hab mal so eins in Hamburg gesehen. Das ging ne halbe Stunde.

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Ikima

»To live will be an awfully big adventure.«

Leidenschaftliche Katzenmama, Phlegmatikerin und Milchkaffeetrinkerin.
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