(barebare, dt. etwas, das man versucht hat zu verbergen, wird aufgedeckt)
Gestern wieder ein sehr interessantes Gespräch, bzw. die Fortsetzung von letzter Woche geführt.
Ich hätte nicht gedacht, dass ich so leicht zu durchschauen bin, denn Glückstreffer können das wohl kaum gewesen sein. Noch dazu von jemandem, der mich kaum kennt. Fast unheimlich.
Gedanken macht mir allerdings, dass ich scheinbar auf Fremde pessimistisch wirke. Ich weiß, dass ich nicht gerade das blühende Leben bin, aber dass ich offenbar permanent mit einer schwarzen Wolke über meinem Kopf rumlaufe, schockiert mich doch etwas. Denn eigentlich möchte ich nicht solch ein Mensch sein.
Wie wir gestern feststellten: Eigentlich möchte ich nur lernen, die Menschen zu mögen.
Aber es fällt mir so schwer…
denn denkt man, dass es gelingen kann, bekommt man im nächsten Moment wieder einen Schlag ins Gesicht.
Und ich bin schwach.
Und da ist diese unerklärliche Wut in mir.
Trotzdem will und muss ich an mir arbeiten. Schritt für Schritt. Schicht für Schicht.