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Wiedersehen

Ein Wiedersehen gab es heute nacht… mit meinem Baby. In meinem Traum hielt ich es wieder in den Armen und es war so süß und meins.
Torschlusspanik? Eher weniger. Ich habe diese Träume seitdem ich etwa fünfzehn Jahre alt bin.

Aku sagt: „Das bedeutet: Du sehnst dich nach Geborgenheit!“

Ja. Das tu ich wohl. Wer tut das nicht?

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Wollig

Ich habe gestern zum ersten Mal die Gunst der versandfreien Stunde beim Wollstudio Kuhr genutzt und Wolle online bestellt. Viel Wolle. Jetzt bin ich wohl süchtig. Aber es gibt einfach sooo viel schöne Wolle und ich hatte schon Probleme, die Auswahl auf ein paar zu beschränken. Hab einiges vor.
Und außerdem muss ich stricken lernen. Da kann man noch viel nettere Dinge selbst machen. Ich muss sagen, es tut wirklich gut und es macht Spaß, etwas zu (er)schaffen. Man muss nur erstmal damit anfangen.
Vielleicht fange ich auch irgendwann wieder an zu malen, wer weiß. Aber erstmal werde ich mich durch meine Wollberge wühlen.

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Wechseljahre?

Nein, soweit bin ich wohl doch noch nicht.
Aber nachdem ich heute abend üble Unterleibsschmerzen bekommen hatte (liebe Männer, ihr könnt euch nicht vorstellen, wie sich das anfühlt), was bei mir fast immer mit Kälteschauern einhergeht, habe ich mir erst einen Tee gemacht, bin dann in bequemere Sachen geschlüpft und saß dann mit Pulli, Schal, dicken Socken, zwei Wolldecken und einer Wärmflasche auf dem Sofa und hab erstmal ein paar Monster verprügelt. Also beim Zocken.
Und jetzt ist mir so warm, dass ich fast Schweißausbrüche bekomme. Alles doof. Ich geh jetzt ins Bett. Gute Nacht!

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Zeitreise

Ich gehöre wohl leider nach wie vor und trotz Besserungsversuchen zu den Menschen, die einfach unheimlich viel Zeug sammeln. KrimskramsIch hab drölfzig Dosen und Döschen und Schachteln und Kisten und in allen stecken irgendwelche wichtigen oder nichtigen Kleinigkeiten.
Wenn ich dann mal irgendwas suche, was ich lange nicht gebraucht habe, artet das meist darin aus, dass ich alles auspacke, irgendwelche lang vergessenen Gegenstände in den Händen halte und mich an früher erinnere.
Briefchen, Telefonbüchlein, alte Schmuckstücke, Münzen, Schachteln voller Muscheln oder Murmeln… ich kann mich nicht davon trennen.
Aber die Erinnerungen, die diese Dinge heraufbeschwören, sind auch etwas bitter. Denn da ist auch das Gefühl, als hätte ich mich jahrelang belogen, jahrelang versucht etwas zu sein, was ich nicht bin, mich verbogen um zu einer Gruppe zu gehören, zu der ich sowieso nie wirklich gepasst habe. Und doch bin ich immer ich geblieben. Damals wie heute.

PS: Das, was ich eigentlich gesucht hatte – eine Dose mit Perlen – hab ich übrigens noch immer nicht gefunden.