{itsumo egao de}

Wochenrückblicke 09-06-01~14

Veröffentlicht in Leben, Wochenrückblick am 15. Juni 2009

Die erste Juniwoche bestand in erster Linie aus Hausarbeit, Hausarbeit, Hausarbeit, da am Freitag Abgabetermin war. Freitagmittag ging es dann zu meiner Tante nach Bayern, wo wir den Geburtstag meiner Oma nachfeierten. Es ist lange her, dass die ganze Familie mal so versammelt war, das war schön, aber auch anstrengend. Wie es eben so ist mit Familientreffen. Am Sonntag mussten wir dann feststellen, dass sich ein Marder quer durch den Motorraum gefräst hatte. Also ADAC gerufen, der das Auto provisorisch geflickt hat und uns eingeschärft hat, damit nicht mehr weit zu fahren… wir sind trotzdem gefahren. Deswegen kamen wir viel später zuhause an, als eigentlich geplant und ich war dann auch ziemlich geschafft.

Die letzte Woche… war im Großen und Ganzen eine Woche zum Liegenbleiben-und-Decke-über-den-Kopf-ziehen. Schon Mittwoch war ich am Limit angelangt. Das Referat am Donnerstag lief aber ganz gut und meine Dozentin verhielt sich dann auch wieder ganz normal. Donnerstagabend haben wir in den Geburtstag eines Kommilitonen reingefeiert und am Freitag war ein Grillen der Japanologie. Am Samstag sind wir nicht nach Düsseldorf zum Japantag gefahren, da wir eine Ansteckung mit der Schweinegrippe nicht unbedingt riskieren wollten. Naja, mir war es eigentlich mehr oder weniger egal, da weder meine Eltern noch Aku Zeit gehabt hätten, nach Düsseldorf zu kommen und den Japantag selbst kenne ich schon zur Genüge. Die anderen können nächstes Jahr immer noch hinfahren, ich bin dann hoffentlich nicht mehr hier…
Den Rest des Wochenendes habe ich mir ein paar Sachen für das nächste Referat durchgelesen und übersetzt und mir dann auch mal die Freiheit genommen, etwas auszuspannen – das war nötig.

Geschenk

Veröffentlicht in Fellnasen am 15. Juni 2009

Katze hat mir grad das erste “Geschenk” gebracht: Ein kleiner Vogel. Tot.
Ich musste schon schlucken. Aber ich hab sie natürlich trotzdem gelobt, sie war auch unheimlich stolz.
Dann fing sie aber an, in der Küche mit dem toten Tierchen zu spielen, das fand ich dann nicht so klasse. Also Katze + Vogelleiche raus.
Puh… armer kleiner Vogel. Aber so ist die Natur.

Coraline

Veröffentlicht in Viereckig am 15. Juni 2009

Coraline PosterCoraline Jones zieht mit ihren Eltern in ein uraltes Haus, in dem außer ihnen nur die seltsamsten Gestalten wohnen. Sie fühlt sich vernachlässigt, da ihre Eltern hart an einem Gartenkatalog arbeiten und keine Zeit für ihre Tochter haben. Also geht sie auf Entdeckungstour und stößt dabei auf eine kleine Tür, übertapaziert und verschlossen. Hinter der Tür wartet eine Parallelwelt auf sie, die der alten sehr ähnelt, nur dass in ihr alles besser ist: Ihre Eltern, ihre Nachbarn, der Garten, das Essen.

Jeder, der sich die Welt schon mal bunter und aufregender gewünscht hat, wird wohl nachfühlen können, dass Coraline zunächst wie magisch von der anderen Welt angezogen wird, in der alle Kinderträume wahr zu werden scheinen. Schon allein die Farbgebung macht den Unterschied zwischen den beiden Welten sehr deutlich: Da ist die reale Welt, in blassen, gräulichen Farben, verregnet und langweilig, auf der anderen Seite die Parallelwelt mit knallbunten Farben und voller Licht. Ganz zu schweigen von all den Wundern, die dort nur auf Coraline gewartet zu haben scheinen. Alles, was sie sich je gewünscht hat, wird hier wahr. Doch all das ist an eine schreckliche Bedingung geknüpft und als die perfekte Fassade bröckelt, erkennt Coraline, dass nicht nur sie, sondern auch ihre Eltern in großer Gefahr sind. Um sich aus den Fängen ihrer “anderen” Mutter zu befreien, muss sie ihre Angst überwinden und sich auf eine riskante Wette einlassen…
[...]

Geschützt: 限界

Veröffentlicht in Leben am 10. Juni 2009

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Aggressionen

Veröffentlicht in Katharsis, Leben am 08. Juni 2009

Aber hallo.

Heute ist so ein Tag, an dem ich das dringende Bedürfnis habe, laut loszuschreien und irgendwas kaputtzumachen.

Warum?
Nunja, es fing damit an, dass in dem Text, den ich mir zur Vorbereitung für ein Referat kopiert habe, genau die Seiten fehlten, die ich für meinen Teil dringend brauche. Also bin ich heute nach meinem Seminar in die Bibliothek um ein paar Sachen auszudrucken und mir den Rest des Textes zu kopieren.
Allerdings war meine Kopierkarte leer, daher wollte ich sie wieder aufladen. Was nicht funktionierte. Kartenfehler. Am ersten, zweiten und auch am dritten Automat dasselbe. Also nachgefragt, ob es noch andere Möglichkeiten gäbe, die Karte aufzuladen. Nein, da müsste ich mal ins Rechenzentrum, die könnten mir notfalls zumindest sagen, was da schiefläuft. Also ins Rechenzentrum: “Da musst du mal in der Verwaltung oder der Bibliothek nachfragen. Jetzt ist da aber keiner mehr.” …
Also zurück in die Bibliothek um erstmal die Sachen für die kommende Woche auszudrucken. Druckaufträge abgeschickt, aber juchu – der Kopierer hatte einen Papierstau. Schon ziemlich entnervt nach den Texten zum Kopieren gesucht und mit dem Rest Kleingeld so viel kopiert, wie eben drin war.
Da all das schon ziemlich lange gedauert hatte, war mittlerweile der Ausgang zu, durch den ich hineingekommen war und hinter dem auch meine Sachen eingeschlossen waren. Also einmal außen rum und auf dem Weg nochmal beim Rechenzentrum vorbei und nachgefragt, ob die verlorenen Druckaufträge dort abgeholt werden könnten (wie eigentlich angegeben). Nein, wenn der Papierstau schon da war, bevor ich meine Druckaufträge abgeschickt habe, wären die wohl verloren. Also das Geld quasi zum Fenster rausgeschmissen. Ansonsten wären die Kopien sowieso erst morgen da. Gut. Raus aus dem Rechenzentrum, Sachen geholt und nach Hause. Der Bus war überfüllt und ich hab keinen Sitzplatz ergattern können – bei der Fahrweise der hiesigen Busfahrer auch  nicht gerade der guten Laune förderlich.
Dann kurz einkaufen gewesen und zuhause nach Post geguckt. Ein Brief von meiner Bank, zwei Überweisungen konnten nicht getätigt werden, weil mein Konto nicht ausreichend gedeckt ist. Klasse. Miete war fällig und die Stadtwerke haben sich auch noch ihren Anteil geholt. Dementsprechend… Ebbe.
Dann PC angeschaltet und Mails gecheckt. Im Postfach eine Mail von meiner Dozentin. In einem Ton, dass ich in meiner sowieso üblen Laune einfach nur reinschlagen möchte. Kostprobe?

Können Sie mir nun auch mal die thematische Orientierung Ihres Referates mitteilen? (…) Wäre nett, wenn ich auch erfahren dürfte, was in meinem Kurs so läuft.

Am liebsten würde ich sie fragen, ob sie ihre Tage hat und bemerken, dass es “nett” wäre, wenn sie sich ihre Ironie mal sonstwohin stecken würde. Dazu muss ich sagen, dass ich ein Gruppenreferat halte und das Thema eigentlich klar ist.
Heute kann mich die ganze Welt mal getrost am A**** lecken. Gute Nacht.

Ikima

»To live will be an awfully big adventure.«

Leidenschaftliche Katzenmama, Phlegmatikerin und Milchkaffeetrinkerin.
Mehr über mich gibt es hier und bei Twitter.

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»Veronika beschließt zu sterben«
von Paulo Coelho

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