{itsumo egao de}

Ein ♥ für Blogs

Veröffentlicht in Blog am 21. April 2009

Gerade noch rechtzeitig die Aktion bei stylespion.de entdeckt und da mach ich doch auch mal mit.
Ich lese ehrlich gesagt nicht viele Blogs wirklich regelmäßig, aber ein paar meiner persönlichen (deutschsprachigen) “Blogperlen” möchte ich euch doch vorstellen – here goes, alphabetisch geordnet:
Abraxandria
Meist recht kurze, knappe Einträge. Ich mag es, wie sie sich an Kleinigkeiten erfreuen kann und besonders gefallen mir ihre Alltagsperspektiven.

Erin
Erin bloggt natürlich als Mami viel über ihren kleinen Sohn, aber auch ihre persönlichen Gedanken und Erlebnisse und das in einer sehr natürlichen, sympathischen Art.

Majus
Majus darf natürlich nicht fehlen. Ich liebe seine Art zu erzählen, ob nun im Blog, im Hörspiel oder in seinem doch schon recht bekannten Flashfilm von Monkey Island.

Sari
Saris Blog steht zur Zeit voller Tassen *lach*, aber ich mag ihn trotzdem sehr gern. In ihrem Wochenrückblick findet man immer mal wieder interessante Links, die man noch nicht kannte und durch ihre Einträge spricht eine sehr herzliche, nette Person, wie ich finde.

Tabibito
Ein recht bekannter deutschsprachiger Japan-Blog – wenn nicht sogar der Bekannteste. Der Autor, Wahljapaner, schreibt über die unterschiedlichsten Aspekte Japans und des Lebens dort direkt “vor Ort” und ist somit meine Portion Fernweh in Blogform.

TanYa
Bei ihr machen sich derzeit auch die Tassen breit, aber nebenbei bloggt sie auch immer über ihren Alltag und ihre kreativen Projekte. Ich liebe ihre kleinen selbstgenähten Monsterchen. Außerdem kann sie sich herrlich aufregen, ich kann immer wieder schmunzeln über ihre Einträge.

Vermisst

Veröffentlicht in Fellnasen am 21. April 2009

Seit Samstag abend 23 Uhr ist die Katze unterwegs, also seit mittlerweile fast 63 Stunden. Ich hab schon mehrmals die Nachbarschaft abgesucht, nach ihr gerufen – nichts. Gestern nachmittag hat meine Nachbarin eine getigerte Katze im Park in der Nähe in einem Baum sitzen sehen, also bin ich gleich hingelaufen. Ich habe sie gerufen, sie hat mir auch geantwortet. Sie sah seltsam aus, die Augen ganz hell, so dass ich für einen kurzen Moment dachte, es wäre eine fremde Katze. Auch ihre Stimme klang ganz anders. Aber es war mein Mädchen. Leider konnte ich sie nicht erreichen und als ich versuchte, sie zu streicheln, hat sie nach mir gekrallt. Ich wollte sie nich bedrängen, da ich sicher war, sie dann erst recht wieder zu verlieren. Schließlich kletterte sie von selbst wieder vom Baum herunter und… verschwand durch die Büsche. Ich verlor sie aus den Augen und obwohl ich noch ein paar Runden ging und nach ihr rief, kam keine Antwort und sie war wieder wie vom Erdboden verschluckt. Es fühlt sich an, als hätte ich sie das zweite Mal verloren. Ich war erleichtert, dass sie unverletzt war und außerdem schien sie recht zufrieden zu sein, da im Baum zu sitzen, an dem Stamm ihre Krallen zu schärfen und ihr Gesicht daran zu schubbern. Insofern war ich beruhigt, aber auch nur kurz. Denn nun ist sie wieder weg und ich habe tierische Angst, dass sie doch noch zu der großen Straße läuft und unter ein Auto kommt oder dass sie der verdammte Kampfkater noch weiter vertreibt.
Ich möchte sie einfach einmal wieder hier haben, dann kann sie sich einmal sattfressen und dann meinetwegen auch wieder raus, wenn sie will – aber komm zurück, mein Mädchen, bitte, ich geh kaputt vor Sorgen um dich.

Tiger Lou im Circus Maximus

Veröffentlicht in Leben, Melodien am 21. April 2009

Nachdem ich im Dezember so traurig gewesen war, dass ich es nicht zu dem Konzert in Dortmund geschafft hatte, war ich wirklich froh, dass sie so bald schon wieder in der Nähe spielen – diesmal im Circus Maximus in Koblenz.
Der Einlass verzögerte sich etwas, aber das kennt man schließlich auch nicht anders. Die Location war von der Größe her eigentlich ganz angenehm, allerdings ist die Decke sehr niedrig, die Luft sehr schlecht und mitten vor der Bühne steht eine fette Säule, das ist schon etwas – sagen wir – ungünstig. Wie dem auch sei, die ebenfalls schwedische Vorgruppe Muxika 77 war durchaus nett und die Bassistin hätte ich am liebsten adoptiert (hehe), aber irgendwie klang dann doch jedes Lied ziemlich gleich. Zudem bekam ich plötzlich dieselben Probleme wie damals auf dem Editors-Konzert und da ich nicht wieder ein Konzert deswegen verpassen wollte, hab ich erstmal was getrunken und mich ein wenig hingesetzt, bis ich mich besser fühlte.
Tiger Lou, ganz in schwarz gekleidet, fingen gegen 22 Uhr an und begannen ihr Programm mit “Sam, as in Samantha”. Recht ungewöhnliche Wahl für einen Opener, würde ich sagen. Herrn Kellerman selbst fand ich auch live sehr sympathisch und bei seinem Gesang bekam ich sofort Gänsehaut. Sehr, sehr talentierter Mann. Sehr gefreut hat mich auch, wie die ganze Band in der Musik aufging. Wenn ich sowas sehe, muss ich unwillkürlich lächeln, das ist einfach schön. Da waren auch kurz meine Sorgen um die Katze vergessen, die immer noch unterwegs ist (An dieser Stelle: Komm zurück, Mäuschen! Wir vermissen dich!).
Bei “Coalitions” kamen Erinnungen hoch und ich hatte kurz Tränen in den Augen, aber das verging, als ich mich mit ihnen einfach an der Musik erfreute. “The More You Give” + “The Less You Have To Carry” war dann der nächste Gänsehautmoment und nicht zu knapp. Ich fühlte mich teilweise fast paralysiert, so hatte mich die Musik in ihren Bann gezogen. Seltsamerweise hat mich diese Musik, die mir sonst fast das Herz bricht, live total glücklich gemacht, ich war noch auf der ganzen Heimfahrt völlig geflasht (wenn auch die Katze da schon wieder in meinem Hinterkopf rumkletterte). Zum Schluss gaben sie sogar noch drei Zugaben und beendeten mit “All I Have” nach etwa 80 Minuten ihr Konzert. Eigentlich wollte ich mir unbedingt ein Band-T-Shirt kaufen, leider hatten sie aber keines, das mir gefiel. Stattdessen hab ich mir “The Loyal” mitgenommen, da ich mir sowieso nach und nach alle Alben von ihm holen wollte.
So und wie immer zum Schluss die Setlist. Ich hoffe, ich hab’s richtig mitgekriegt, aber alles wie immer ohne Gewähr und doppelten Boden.

Sam, as in Samantha
Sell Out
Functions
Trails Of Spit
Coalitions
Albino Apparel
An Atlas Of Those Our Own
The More You Give
The Less You Have To Carry
Oh Horatio
Warmth
The Loyal
Nixon
Like My Very Own Blood
____________________
Until I’m There
Crushed By A Crowd
All I Have

Freigang

Veröffentlicht in Fellnasen am 18. April 2009

So. Nun hab ich die Katzen vorhin das erste Mal rausgelassen. Beziehungsweise hab ich sie mal wieder am offenen Küchenfenster sitzen lassen und als der dicke Nachbarskater vorbeikam, sprang sie raus und feindete sich natürlich auch direkt eine Weile mit ihm an. Dann hat sie ein wenig hier und da herumgeschnuppert, hat sich dabei aber nicht viel mehr als zwei Meter wegbewegt.
Währenddessen saß der Kater nur unschlüssig auf der Fensterbank und schnupperte Nachtluft. Nachdem sie dann genug hatte und wieder hereinkam, traute er sich auch einmal kurz nach draußen – wo schon wieder der Nachbarskater wartete. Der ist ein echter Brocken und scheint auch recht angriffslustig zu sein. Aber natürlich sind meine Dicken hier Neulinge und müssen sich erst ihren Platz im Revier erkämpfen. Ich hoffe nur, sie werden keine zu schlimmen Blessuren davontragen.
Was mich jetzt allerdings etwas beunruhigt ist die Reaktion der Beiden danach: Sie zicken sich beide schlimmer an als zuvor, vor allem sie – wie könnte es anders sein. Nun hatte ich den Freigang ja eigentlich angedacht, damit beide und damit auch ich wieder etwas entspannter sind. Ich hoffe jetzt einfach mal darauf, dass sie im Moment einfach nur überfordert ist und sich das mit der Zeit einrenken wird. Ich will bitte nicht 300 € investiert haben, damit sie jetzt noch schlechter abfahren als vorher. Drückt mir die Daumen…

LOTTE Fit’s

Veröffentlicht in Fundstücke, Viereckig am 15. April 2009

In der Reihe “Skurrile japanische Werbespots” stelle ich heute vor: Den Spot zu Fit’s, ein neues Kaugummi des beliebten Süßigkeitenherstellers LOTTE. Enjoy! :lol:

Ist es nicht großartig, wie sich die Schaufensterpuppe und der Hund in einen Menschen verwandeln? Auf der offiziellen Seite kann man sich übrigens das Lied aus dem Spot herunterladen, den Tanz lernen und dann an einem Tanzwettbewerb teilnehmen.

PS: Argh, jetzt hab ich einen Ohrwurm. 噛むとフニャンフニャンフニャンニャンニャン♪ :argh:

Ikima

»To live will be an awfully big adventure.«

Leidenschaftliche Katzenmama, Phlegmatikerin und Milchkaffeetrinkerin.
Mehr über mich gibt es hier und bei Twitter.

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»Veronika beschließt zu sterben«
von Paulo Coelho

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