{itsumo egao de}

Wohnungssuche

Veröffentlicht in Leben am 12. August 2008

Die Wohnungssuche artet langsam zu einem wirklich nervenaufreibenden Akt aus. Zum einen steh ich etwas unter Zeitdruck, da ich bis zum Wintersemester umgezogen sein muss sollte, zum anderen fällt es mir so schon schwer genug, so weit wegzuziehen. Wenn es einem dann zusätzlich noch so schwer gemacht wird, verliert man schon mal die Lust. Am Wochenende hatten wir eine wirklich sehr nette Wohnung angesehen und es schien schon alles mehr oder weniger unter Dach und Fach zu sein – da überlegt sich diese blöde Kuh von Vermieterin plötzlich, nun doch an eine Bekannte zu vermieten.
Man hätte sich die Wohnung so schön machen können, ich hatte mich schon richtig verliebt, vor allem in den Balkon mit Blick ins Grüne… aber nein. Ja, meine Ansprüche sind hoch und ich bin verwöhnt, aber in einer vollkommen fremden Stadt brauche ich ein Zuhause, wo ich mich wirklich wohl fühlen kann. Einen Rückzugsort. Ein Nest. Wie auch immer…

Vielleicht – und das möchte ich jetzt glauben – war es Schicksal und irgendwo wartet eine wunderschöne Wohnung auf uns drei.

Aus

Veröffentlicht in Leben am 10. August 2008

Der Stalker hat sich soeben selbst ins Aus manövriert. Schlussendlich konnte er es doch nicht mehr aushalten und hat mir eine Passwortanfrage zugeschickt. Nun frage ich mich, wie kann dieser Mensch ernsthaft glauben, ich würde ihm nach allem noch das Passwort zu diesem Blog geben? Wie realitätsfern kann man eigentlich sein?

(…) Falls es Dir nicht ganz gleichgültig ist, wie ich ende, dann grenze mich bitte nicht aus, mehr als Du jeden Fremden ausgrenzt, der nur aus der virtuellen Ferne an Deinem Leben – so wie Du es in Deinem Blog vorstellst – teilhaben will, ohne sich selbst aktiv einzumischen. (…)

Doch, es ist mir ganz und vollkommen gleichgültig, solange ich nichts mehr von ihm mitbekomme.
Bis vor kurzem hätte man ihm nichts wirklich anhaben können, schließlich war er bis Ende letzten Monats noch mein Vorgesetzter, aber jetzt ist er dran.

Massive Attack am Kölner Dom

Veröffentlicht in Leben, Melodien am 09. August 2008

Massive Attack hatte ich zuletzt beim Southside 2003 gesehen und das Konzert war seitdem für mich unangefochten das beste Konzert, das ich jemals gesehen habe (und ich habe einige gesehen).

Nach fünf Jahren also wieder unter freiem Himmel, aber in ganz anderer Umgebung als damals. Erst hatten wir kurzzeitig sogar überlegt nicht zu fahren, weil wir von Kölner Bekannten gehört hatten, dass es dort regnen solle. Aber schließlich haben wir es einfach darauf ankommen lassen, haben uns – natürlich – erstmal wieder verfahren (Köln ohne Navi ist der garantierte Nerventod). Wir kamen dann aber noch gerade rechtzeitig an.
Mit dem letzten Licht des Tages kamen sie auf die Bühne und was soll ich sagen… es war von Anfang bis Ende wieder ein absolutes Gänsehauterlebnis. Sie schaffen aus ihren Konzerten ein Gesamtkunstwerk, nicht nur musikalisch, sondern auch visuell. Wie schon beim letzten Mal gab es im Hintergrund eine riesige LED-Fläche, auf der einzelne Zitate, Flugpläne, Berichte von Geiseln oder die Zusammenfassung über Bushs Amtzeit dargestellt wurden. Ein paar Scheinwerfer, ein wenig Nebel und nicht zu vergessen der Dom im Hintergrund machten das Bild komplett:


(Ton besser ausstellen, der Bass war zu viel für die Kamera)

Lediglich der Sound hätte etwas besser abgemischt werden können. Ich steh zwar total auf Bass und ich mag es auch, wenn der ganze Körper fast “vibriert”, aber teilweise hörte man den Rest der Musik kaum, vor allem das Stimmchen der “Teardrop”-Sängerin Stephanie ging oft unter.
Trotzdem war es ein atemberaubendes Erlebnis und zudem fiel während des Konzerts kein einziger Tropfen Regen.
Die Setlist habe ich glücklicherweise auf einem anderen Blog aufgetrieben:

All I want
Marooned
Rising son
Teardrop
16 Seeter
Mezzanine
Harpsichord
Red light
Inertia creeps
Safe from harm
Marakesh
____________________
Angel
Unfinished sympathy
Dobro

PS: Auf dem Rückweg haben wir uns natürlich auch wieder verfahren.

Ablenkung

Veröffentlicht in Leben am 06. August 2008

Statt mich weiter über Menschen aufzuregen, die keinen Platz in meinem Leben haben sollten, habe ich die letzten zwei Tage mit Aku verbracht. Ich hätte nicht gewagt zu fragen, ob sie vorbeikommt, aber sie hatte wohl glücklicherweise Zeit und hat sich gleich auf den Weg gemacht, als sie hörte was los war.
Wir hatten zwei sehr nette Tage und haben uns zusammen eine Familienpackung Entspannung und Kindsein gegönnt. Das tat wirklich gut – uns beiden, wenn ich mich nicht ganz irre.
Und noch eine gute Nachricht gibt es: Heute habe ich in meinem Briefkasten Tickets für Massive Attack gefunden. Ich wollte mir schon fast eine Karte kaufen, habe bei 40€ dann aber doch gezögert und einfach mal an einem Gewinnspiel teilgenommen. Keine Ahnung, ob sonst keiner teilgenommen hatte oder ich einfach unverschämtes Glück hatte – auf jeden Fall kann ich mir jetzt die Band ansehen, die eines der besten Live-Konzerte gegeben haben, das ich bisher gesehen habe. Zumindest sind die Waagschalen jetzt wieder etwas ausbalancierter… :wink:

Außerdem habe ich heute mit einem Anwalt darüber gesprochen, welche Schritte man nun einleiten kann. Schließlich kann man nicht alles mit sich machen lassen.

What Sarah said

Veröffentlicht in Melodien, Viereckig am 04. August 2008


Eines der schönsten Musikvideos, das ich kenne.

Ikima

»To live will be an awfully big adventure.«

Leidenschaftliche Katzenmama, Phlegmatikerin und Milchkaffeetrinkerin.
Mehr über mich gibt es hier und bei Twitter.

... liest

»Veronika beschließt zu sterben«
von Paulo Coelho

... hört

... mehr

... spielt

derzeit kaum.
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