{itsumo egao de}

Laster

Veröffentlicht in Allerlei, Schmackhaft am 26. Juli 2008

Wir alle haben eines. Oder zwei. Oder mehrere…

Mein Eines meiner Laster sind Yoghurt-Gums/ Joghurt Früchtchen. In unregelmäßigen Abständen überkommt es mich und dann kann ich nicht widerstehen, mir beim Einkaufen eine Tüte mitzunehmen.

Das Problem beginnt aber erst danach. Sobald die Tüte geöffnet ist, gibt es kein Halten mehr. Besonders bei der Aldi-Version hat das schwerwiegende Konsequenzen, denn die Tüte hat ungefähr viermal so viel Inhalt wie eine Katjes-Tüte. Heißt also, Zuckerschock und Übelkeit – und das jedes Mal! Soviel zu meiner Selbstdisziplin. Ja, ich schäme mich auch ganz doll. Aber die Joghurt Früchtchen sind stärker…

Was sind eure Laster? Könnt ihr widerstehen oder erlaubt ihr euch ein (paar) Laster?

Bayram-Tee

Veröffentlicht in Schmackhaft am 24. Juli 2008

Seit langem ist der Bayram-Tee von Meßmer mein absoluter Lieblingstee. Den trinke ich sogar lieber als Bengal Spice, weil er unaufdringlicher und angenehmer ist, wenn man gerade keine Lust auf Zimt hat.
Meßmer sagt:

Bayram-Tee ist ein türkischer Apfeltee mit dem fruchtig-süßen Aroma von Feigen und Datteln.

Eigentlich also ein stinknormaler aromatisierter Früchtetee. Nur dass die meisten aromatisierten Früchtetees himmlisch riechen, aber alle gleich schmecken – meist einfach nach Hibiskus und Hagebutte. Zwar kann ich nicht wirklich sagen, dass der Bayram-Tee nach Feige und Dattel schmeckt, aber doch angenehm fruchtig und ich brauche weder Zucker, noch Honig noch sonst irgendetwas um diesen Tee schmackhaft zu machen, weil er eine eigene, leichte Süße hat. (Vielleicht kommt mir hier auch das Nichtraucher-Dasein zugute.)

Zutaten: Äpfel, süße Brombeerblätter, Hagebutten, Hibiskus, Aroma, Orangenschalen, Süßholzwurzel, Anis, Säuerungsmittel: Citronensäure

Geschützt: Ich hab geträumt…

Veröffentlicht in Gefühlswelt, Traumwelt am 21. Juli 2008

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Campus Invasion Kiel

Veröffentlicht in Leben am 21. Juli 2008

Wer sich gewundert hat, wo ich die letzten drei Tage gesteckt habe: Ich habe von Freitag bis Sonntag für die Campus Invasion in Kiel gearbeitet.

Freitags früh um sieben Uhr sind wir losgefahren, nachdem ich die Nacht über kaum ein Auge zugemacht hatte und mich nach drei Stunden Schlaf nicht wirklich fit fühlte. Gegen halb zwei waren wir dann auf dem Gelände und fingen an, die Stände aufzubauen, bzw. achteten darauf, dass alles richtig aufgebaut wurde. Zwischendurch hatte man das Gefühl gegen eine Wand zu reden, weil die Helfer auch nach dem hundertsten Mal die Sachen noch genau andersrum hinstellten, als man es ihnen erklärt hatte.
Spätabends fiel ich dann todmüde in mein Hotelbett.
Samstagmorgen um halb zehn ging es wieder auf das Gelände um die Stände fertig aufzubauen und den VIP-Bereich fertig zu machen. Gegen zehn vor zwei hängte ich noch schnell die letzten Banner auf und dann kamen auch schon die ersten Besucher.
Meine Aufgabe für die nächsten zehn Stunden war in erster Linie das Auffüllen der Kühlbehälter im VIP-Zelt und mich um die Promo-Mädels zu kümmern. Gegen Ende verteilten wir dann noch ein paar Dutzend Werbegeschenke an die Besucher, die vom Gelände kamen.
Leider war wegen dem starken Regen der Boden so aufgeweicht, dass die LKWs nicht auf das Gelände fahren durften, daher konnten wir nicht wie geplant noch in derselben Nacht wieder abbauen. Nachdem wir zumindest schon mal die Banner wieder abgehängt und einige Displays (ihr glaubt gar nicht, was die Leute da alles mitgehen lassen) in Sicherheit gebracht hatten, fuhr ich zurück zum Hotel und schlief nach über 14 Stunden auf dem Gelände wie eine Tote.
Sonntag musste alles im LKW verstaut werden, also hieß es Schleppen, was die Arme hergaben. Als wir dann schließlich aufbrechen wollten, bekamen wir Bescheid, wir sollten bloß nicht losfahren, um Hamburg wären 24 km Stau mit stehendem Verkehr. Also sind wir noch zum Essen nach Laboe gefahren, sind etwas am Meer entlang gelaufen und als wir dann weiterfuhren, war die Autobahn frei – so frei, wie Autobahnen eben zu Ferienbeginn sein können. Schließlich mussten wir noch ausladen, dann fuhr ich mit der Bahn nach Hause, wo ich gegen zehn Uhr ankam und mich erstmal in die Badewanne legte.
Fazit: Es war verdammt anstrengend, aber ich würd’s wieder machen: Man hat das Gefühl, etwas mitaufzubauen, an dem andere Menschen Freude haben und das macht Spaß.

いつも笑顔で

Veröffentlicht in Blog, Gedankenwelt am 17. Juli 2008

Expressione hat sich Gedanken zu dem Titel dieses Blogs gemacht, sehr interessante Gedanken, wie ich finde.
Sehr schön, wie du diese zwei Damen beschreibst.

Es ist einfach eine Ausstrahlung von Freundlichkeit, Güte und einer Jugendlichkeit, die man sofort spürt.

Solche Menschen trifft man nur selten und sie sind eine Bereicherung für diese Welt.

Aber in einem Punkt muss ich dir widersprechen:
Ich denke nicht, dass man nicht lernen kann “immer mit einem Lächeln” zu leben. Vielleicht kann man es nicht “lernen” im üblichen, schulischen Sinne. Man kann keine Bücher lesen oder Formeln pauken und es so erlernen, das ist wahr. Es ist eine Frage der Einstellung und vor allem eine Frage des Herzens. Aber solange man offen ist und sein Herz nicht verschließt vor dieser Möglichkeit,  denke ich, das es möglich ist.
Das hat meiner Meinung nach auch etwas damit zu tun, seinen inneren Frieden zu finden. Denn wenn man in sich ruht, kann man allem gelassener entgegenblicken, auch wenn einem Schlimmes widerfährt.
Es gibt sicher immer wieder Zeiten, in denen einem ganz und gar nicht nach Lächeln zumute ist, das ist nur menschlich, und es geht auch nicht darum, diese Gefühle herunterzuspielen oder gar zu verdrängen. Vielmehr ist es wichtig zu lernen, auch nach schlimmen Erlebnissen nicht zu verbittern und nicht zurückzublicken. Nicht aus sturem Optimismus, sondern um aus jeder Situation das Beste zu machen, zu lernen und zu akzeptieren, dass das Leben manchmal in Bahnen verläuft, die keiner vorhersehen kann.
Wäre die alte Dame nach dem Tod ihres Bruders verbittert und hasserfüllt geworden, hätte ihn das nicht wieder lebendig gemacht, aber ihr und ihren Mitmenschen das Leben schwer gemacht.
Es hat wohl auch viel mit Toleranz zu tun. Toleranz dafür, dass das Leben, diese Welt, andere Menschen und man selbst nicht perfekt sind und auch nie sein werden – und dass das ok ist.

Es ist sicher nicht leicht, es zu erlernen und man muss hart an sich arbeiten, vielleicht braucht man auch dann und wann Hilfe, aber ich bin überzeugt, dass es zu schaffen ist.

Ikima

»Longing for
what has been lost
Longing for
what hasn't been obtained.«

Leidenschaftliche Katzenmama, Phlegmatikerin und Milchkaffeetrinkerin.
Mehr über mich gibt es hier und bei Twitter.

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»Hector und die Geheimnisse der Liebe«
von Francois Lelord

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»Perfect World«
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