{itsumo egao de}

Es hätte so schön werden können

Veröffentlicht in Leben am 30. April 2008

Ausschlafen, den Tag mit einem schönen Milchkaffee beginnen, die Wohnung in Ruhe auf Vordermann bringen und vielleicht sogar noch etwas für die Uni machen.

Aber nein, mein Prof hat mir vorhin einen dicken Strich durch die Rechnung gemacht. Weil ich vor kurzem unvorsichtig erwähnte, dass ein Auto schon praktisch wäre, kam er auf die Idee, ich könne ja auch mal in seinem Auto fahren – ein fettes Audi Cabriolet – um Fahrpraxis zu bekommen. Das mag für Autofans vielleicht toll klingen, aber ich fahre nicht gerne große Autos und noch weniger fremde, große Autos und erst recht nicht fremde, große Autos, die meinem Vorgesetzten gehören! Für mich ist dieses wohl eigentlich nette Angebot also der reinste Horror. Natürlich habe ich das so nicht gesagt, sondern nur, dass ich im Auto meiner Mutter hin und wieder fahren würde und nicht so gern in fremden Autos fahren würde.
Heute sprach er mich also nochmal darauf an, ob ich nicht dieses Wochenende Zeit hätte, dann könnte ich mich schon mal an das Auto gewöhnen. Über Pfingsten fliegt er nämlich weg und dann könnte ich ihn zum Flughafen fahren. Nein, am Wochenende hätte ich keine Zeit. Dann morgen. Neun Uhr? Zehn Uhr? Elf Uhr? So könne ich nicht sagen, dass ich keine Wahl hätte. Zu dem Zeitpunkt habe ich schon kaum noch was gesagt, sondern nur noch rumgedruckst. Jeder Mensch, der auch nur ein bisschen aufmerksam ist, hätte in meinem Gesicht lesen können

ICH WILL NICHT!

und zwar in fetten Großbuchstaben. Ich sagte nur “Hm”. “Hm heißt ja, also morgen um 10.” Ich hätte fast angefangen zu heulen und ich kann nicht mal wirklich sagen, ob vor Wut oder Hilflosigkeit oder beidem zusammen.
Statt mir also morgen einen schönen Tag zu machen, darf ich Fahrübungen mit meinem Prof auf dem Beifahrersitz machen. Und danach könnte man ja noch nach Heidelberg fahren. Oder vielleicht lieber zur Nordsee? Nein, so spät würde ich dann doch nicht zu Hause sein wollen.
Der HORROR! Und das alles, damit ich ihn an einem weiteren Feiertag zum Flughafen fahren kann. Wohlgemerkt dürfte ich das Auto dann über die Pfingstferien behalten, was ich aber nicht will! Ich weiß das Vertrauen, das mir da entgegengebracht wird, zwar zu schätzen, aber ich will nicht die Verantwortung für ein so superteures Auto übernehmen, das ich nicht mal gern fahre. Selbst die Horrorgeschichten über Unfälle mit Fahrerflucht und zerkratzte Autos hier in der Gegend haben ihn nicht abgeschreckt.
Hab ich mich etwa verkauft? In meinem Arbeitsvertrag stand nichts davon, dass ich auch an Sonn- und Feiertagen arbeiten muss! Und so nett es vielleicht auch gemeint ist, das ist es für mich nun mal: Arbeit. Ich bin so sauer, vor allem auf mich, weil ich mich nicht traue, mein verdammtes Maul aufzumachen. Jetzt muss ich da durch…

Genießt den Tag morgen für mich mit, ja?

Ein Samstag in Xanten

Veröffentlicht in Leben am 26. April 2008

Heute haben meine Mutter und ich uns einen richtig schönen Tag gemacht. Wir sind nach Xanten gefahren und ein wenig durch die Straßen gelaufen, haben leckere Sachen gekauft, Spargel gegessen, den Dom (incl. abstoßender gekreuzigter Statuen mit gebrochenen Beinen) davor gesehen, waren im Konditorei-”Museum” und haben dann noch einen Latte Macchiato getrunken und uns einen Yoghurt-Erdbeerbecher geteilt. Ein Hoch auf die Völlerei! Dazu noch herrlichstes Wetter!
Und zum Abschluss haben wir uns heute abend im Kino “Die Welle” angesehen – die Verfilmung von Morton Rhues Roman. Durchaus empfehlenswert übrigens, sowohl Buch als auch Film.

Jetzt geht ein schöner Samstag zu Ende und ich als fleißige Studentin, die morgen noch die kommende Woche vorbereiten muss, sollte wohl gleich ins Bett…

Ich hoffe, ihr hattet einen mindestens ebenso schönen Tag und gleich eine gute Nacht.

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Frischer Start ins Sommersemester

Veröffentlicht in Leben am 22. April 2008

Gestern also das erste Mal seit dem Wintersemester 06/07 wieder eine Veranstaltung in der Uni besucht. Ich bin grad selbst überrascht, wie lange es schon her ist, aber es stimmt tatsächlich. Im SS07 habe ich meine BA-Arbeit geschrieben und im WS07/08 das Praktikum gemacht. Und nun bin ich zurück und alles ist wie immer. Nur dass es mir so vorkommt, als hätte ich alles vergessen, was ich in meinem Studium bisher gelernt hatte. Hatte ich mich innerlich so darauf eingeschossen, mein Studium mit dem BA zu beenden, dass mein Hirn gleich alle scheinbar überflüssigen Informationen gelöscht hat? Hilfe!

Aber die Pause war genau das Richtige für mich. Ich fühle mich motiviert, ich möchte gut sein, ich möchte besser werden!

Allerdings habe ich das Gefühl, als würde ich immer wieder im Schatten meines Sempais (älterer Kommilitone) stehen. Schon in Japan, wo ich in dasselbe Seminar gesteckt wurde, das er vorher besucht hatte und alle von ihm und seinem Wissen schwärmten. Ich konnte dem nichts entgegensetzen, ich bin kein Überflieger, ich werde nie einer sein. Und nun trete ich wiederum in seine Fußstapfen. Die viel zu groß für mich scheinen. Es macht mir etwas Angst, ich fürchte, den Erwartungen nicht gerecht werden zu können – andererseits denke ich mir, ‘Jetzt erst recht! Ich zeig’s euch allen!’.

Needful things

Veröffentlicht in Leben am 19. April 2008

Naja, oder auch weniger needful. Aber auf jeden Fall hab ich viele schöne Dinge aus Tokyo mitgenommen. Mehr, als auf dem Foto zu sehen ist. Mehr auch, als eine Kamera festhalten kann. Hier mal der für das Auge sichtbare Teil:

Ich habe mittlerweile die Fotos sortiert und bin dabei sie für meine Fotoseite zu bearbeiten.
Heute schaff ich nichts mehr, bin todmüde – weiß nicht mal wieso, schließlich ist es für meine Verhältnisse noch recht früh. Nunja… *gähn*… gute Nacht!

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Meine Babies

Veröffentlicht in Fellnasen am 18. April 2008

Faye Osiris
Sind sie nicht schön? :love:

Ikima

»Longing for
what has been lost
Longing for
what hasn't been obtained.«

Leidenschaftliche Katzenmama, Phlegmatikerin und Milchkaffeetrinkerin.
Mehr über mich gibt es hier und bei Twitter.

... liest

»Hector und die Geheimnisse der Liebe«
von Francois Lelord

... hört

... mehr

... spielt

»Perfect World«
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