{itsumo egao de}

Fastenwoche Teil 2: Erster Fastentag

Veröffentlicht in Leben am 25. März 2008

Der erste richtige Fastentag.

Zum Frühstück ein Glas Buttermilch und zwei Tassen Kräutertee.

Heute wird mich sicher der Hunger packen. Und im Schrank steht das Osterkörbchen… was soll’s. Das steht in einer Woche auch noch da. ^^

Fastenwoche Teil 1: Entlastungstag

Veröffentlicht in Leben am 24. März 2008

Ich habe mich dazu entschieden eine Woche zu fasten. Das wollte ich schon lange mal ausprobieren und jetzt hab ich es endlich mal geschafft, mir einen Ratgeber zu besorgen, hab am Samstag Großeinkauf gemacht und heute geht’s los.

Heute am Entlastungstag nur Yoghurt, Obst und Gemüse, sowie Kräuter- und Früchtetee und natürlich viel Wasser.

Ich freu mich auf die Woche!

AnCafe – Urlaubsplanung

Veröffentlicht in Leben, Melodien am 22. März 2008

Gestern waren Aku und ich bei AnCafe. Das totale Kontrastprogramm zu Sonntag und ich stellte überrascht fest, dass es wesentlich leerer als bei Girugamesh war. Für die Band, die in Japan Konzerte vor Tausenden von Leuten gibt, sicher auch seltsam. Aber sie zogen wie schon beim J-Shock Festival eine gewohnt routinierte Show ab und machten gut Stimmung, obwohl das sicher nicht mal wirklich nötig war, denn die – vorwiegend weiblichen – Fans freuten sich offensichtlich sehr, die Band (wieder) zu sehen. Zwischendurch ein bisschen niedliches Engrish und ein paar Worte Deutsch und alle rasten aus – alles wie gehabt, also. ^^
Davon mal ganz abgesehen sind wir uns beide einig, dass mit dem Gesicht des Sängers irgendetwas ganz und gar nicht stimmt, aber das nur am Rande. Ich hätte für das Konzert kein Geld ausgegeben, aber so war es ein netter Zeitvertreib und selbst Aku musste zugeben, dass sie eine gute Show liefern – da mag man von der Musik halten, was man will.

Heute haben wir es endlich mal geschafft, unsere Urlaubsplanung anzugehen. Für mich gehört die Urlaubsplanung zur Vorfreude dazu, schließlich kann man sich dabei schon ausmalen, wo man hingeht, was man unternimmt, was man alles essen, einkaufen, erleben (…) will. Wir haben nun 13 Tage zusammengestellt, die wir je nach Lust, Laune und Wetter umstellen können.
Tokyo rückt näher und näher… und ich sitze schon auf glühend heißen Kohlen!

The Cure

Veröffentlicht in Leben, Melodien am 17. März 2008

Sonntag abend haben wir (also Vater, Mutter, Kind) einen “Familienausflug” zu The Cure in der Arena Oberhausen gemacht. The Cure gehört für mich zu meinen Kindheitserinnerungen wie für andere die Sesamstraße. Das letzte Mal hatte ich sie 1996 in der Grugahalle gesehen und seitdem standen sie auf meiner Konzertwunschliste ganz oben (neben u.a. Portishead, die jetzt gerade dann spielen, wenn ich in Tokyo bin – ARGH).

Ich wäre sogar bereit gewesen, mir für dieses Konzert eine Karte zu kaufen, aber glücklicherweise haben wir Karten bekommen.
Die Arena war bis unter die Decke voll mit natürlich überwiegend schwarzgekleideten Menschen, von denen wohl viele wie ich lange sehnsüchtig auf dieses Konzert gewartet hatten.

Als die Band auf die Bühne kam, rastete die Menge dementsprechend auch erstmal aus und sie wurden gefeiert, bevor sie überhaupt auch nur einen Ton gespielt hatten. Sie eröffneten mit “Plainsong” und ab da gab es kein Halten mehr. Dreieinviertel Stunden haben sie gespielt und dabei bis auf ein paar neue Stücke nur einen Hit nach dem anderen. Es war ein richtiges Gänsehaut- und Nostalgieerlebnis, sodass ich das eine oder andere Mal schwer schlucken und noch viel öfter glücklich lächeln musste. Wie mein Vater so richtig anmerkte: “Man kann sich einfach auf die Band verlassen, sie bringt einen seit 30 Jahren immer in dieselbe Stimmung.” Ohja, die süße Melancholie.
Meine persönlichen Highlights waren “From the edge of the deep green sea”, “Push”, “A forest” und – ach, eigentlich alle. Bei “One hundred years” wurde mir kurzzeitig etwas anders wegen der doch sehr bedrückenden Bilder von Krieg und Tod auf der Leinwand im Hintergrund. Aber es passte alles wunderbar zusammen und die Setlist brachte einen quer durch 30 Jahre The Cure und zurück.
Angenehm aufgefallen ist mir auch das Publikum, dass bis in die letzte Nacht mitging und die Musik genoss. Konzerte machen eben noch viel mehr Spaß, wenn auch die Band Freude daran hat und daran bestand kein Zweifel, zumindest was Herrn Smith angeht, der bei “Why can’t I be you” seinen berüchtigten Teddy-Tanz (man erinnere sich nur an das Musikvideo) aufführte. ^^
Ich war nach dem Konzert ganz selig und schwelge seitdem auf fluffigen Nostalgie-Wölkchen. Da bleibt mir nur noch zu sagen: Kommt bald wieder!

Hier und hier gibt es einige schöne Bilder vom Konzert.

Letzter Praktikumstag – Editors – Kollaps

Veröffentlicht in Leben, Melodien am 15. März 2008

Nach fünf Monaten und zweimaliger Verlängerung war Freitag endgültig mein letzter Praktikumstag gekommen. Ich habe noch erledigt, was zu erledigen war, habe mich von den Leuten, die da waren, verabschiedet und das war’s auch. Unspektakulär, aber auch ok so.

Am Freitagabend war ich auf dem Editors Konzert in der Krefelder Kulturfabrik. Es spielte zunächst eine sehr seltsame Band mit einem Sänger, der nicht singen konnte, einem übermotivierten Schlagzeuger und einem pseudo-verwirrten Keyboarder. Nunja. Trotzdem sollte man Leuten, die auf der Bühne stehen und ihre eigenen Sachen zumindest so gut finden, dass sie sich damit vor Publikum wagen, nicht ein “Boooring!” vor den Latz knallen.

Kurz nachdem endlich Editors auf die Bühne kamen und loslegten merkte ich auf einmal, dass mir das Atmen zunehmend schwerer fiel und mir leicht schwindelig war. Also wollte ich kurz auf die Toilette um mich wieder zu fangen.
Allerdings kam ich nur ein paar Schritte weiter – die mir schon enorm schwer fielen. Auf einmal drehte sich alles und die zwei Stufen vor mir schienen unüberwindbar. Ich hörte noch wie jemand fragte, ob alles in Ordnung wäre, ich konnte nur noch den Kopf schütteln, dann war ich weg.
Ich merkte, dass man versuchte, mich festzuhalten, dann wurde ich gepackt und rausgetragen. (An dieser Stelle noch mal ein dickes Dankeschön an den armen Kerl, der tapfer bis zu den Sanitätern durchgehalten hat.)
So bin ich also zum ersten Mal in meinem Leben wirklich umgekippt. Nach einem Glas Wasser und etwas Liegen ging es mir schon wieder gut, auch wenn mein Kreislauf im Keller war (der ist aber für gewöhnlich auch nur auf parterre). Für den Rest des Konzerts hatten wir leider keinen so guten Platz mehr, aber es hat trotzdem Spaß gemacht. Zwar gefällt mir das aktuelle Album nicht so gut wie das erste und die Coverversion von The Cure’s “Lullaby” war auch etwas seltsam, aber live sind die Editors einfach immer wieder toll und das nächste Mal bin ich auch gern wieder dabei. *wink mit dem Zaunpfahl* ^-~
(Und dann hoffentlich vor der Bühne und nicht auf einer Liege.)

Ikima

»Longing for
what has been lost
Longing for
what hasn't been obtained.«

Leidenschaftliche Katzenmama, Phlegmatikerin und Milchkaffeetrinkerin.
Mehr über mich gibt es hier und bei Twitter.

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»Hector und die Geheimnisse der Liebe«
von Francois Lelord

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»Perfect World«
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