Letzter Praktikumstag – Editors – Kollaps
Nach fünf Monaten und zweimaliger Verlängerung war Freitag endgültig mein letzter Praktikumstag gekommen. Ich habe noch erledigt, was zu erledigen war, habe mich von den Leuten, die da waren, verabschiedet und das war’s auch. Unspektakulär, aber auch ok so.
Am Freitagabend war ich auf dem Editors Konzert in der Krefelder Kulturfabrik. Es spielte zunächst eine sehr seltsame Band mit einem Sänger, der nicht singen konnte, einem übermotivierten Schlagzeuger und einem pseudo-verwirrten Keyboarder. Nunja. Trotzdem sollte man Leuten, die auf der Bühne stehen und ihre eigenen Sachen zumindest so gut finden, dass sie sich damit vor Publikum wagen, nicht ein “Boooring!” vor den Latz knallen.
Kurz nachdem endlich Editors auf die Bühne kamen und loslegten merkte ich auf einmal, dass mir das Atmen zunehmend schwerer fiel und mir leicht schwindelig war. Also wollte ich kurz auf die Toilette um mich wieder zu fangen.
Allerdings kam ich nur ein paar Schritte weiter – die mir schon enorm schwer fielen. Auf einmal drehte sich alles und die zwei Stufen vor mir schienen unüberwindbar. Ich hörte noch wie jemand fragte, ob alles in Ordnung wäre, ich konnte nur noch den Kopf schütteln, dann war ich weg.
Ich merkte, dass man versuchte, mich festzuhalten, dann wurde ich gepackt und rausgetragen. (An dieser Stelle noch mal ein dickes Dankeschön an den armen Kerl, der tapfer bis zu den Sanitätern durchgehalten hat.)
So bin ich also zum ersten Mal in meinem Leben wirklich umgekippt. Nach einem Glas Wasser und etwas Liegen ging es mir schon wieder gut, auch wenn mein Kreislauf im Keller war (der ist aber für gewöhnlich auch nur auf parterre). Für den Rest des Konzerts hatten wir leider keinen so guten Platz mehr, aber es hat trotzdem Spaß gemacht. Zwar gefällt mir das aktuelle Album nicht so gut wie das erste und die Coverversion von The Cure’s “Lullaby” war auch etwas seltsam, aber live sind die Editors einfach immer wieder toll und das nächste Mal bin ich auch gern wieder dabei. *wink mit dem Zaunpfahl* ^-~
(Und dann hoffentlich vor der Bühne und nicht auf einer Liege.)
[...] klang dann doch jedes Lied ziemlich gleich. Zudem bekam ich plötzlich dieselben Probleme wie damals auf dem Editors-Konzert und da ich nicht wieder ein Konzert deswegen verpassen wollte, hab ich [...]