{itsumo egao de}

An evening with David Sylvian

Veröffentlicht in Leben, Melodien am 09. Oktober 2007

Gestern abend stand mal wieder ein Konzert an, diesmal von dem großartigen David Sylvian!

Fast pünktlich um 20 Uhr ging das Konzert los. Wir kamen kurz nach Beginn an und mussten dann in dem dunklen Saal des Tanzbrunnens erstmal unseren Platz suchen, was gar nicht so einfach war, da die Reihen nicht nummeriert waren.
Schließlich saßen wir dann endlich auf unseren Plätzen. Leider saß direkt vor mir so ein Schrank – mehr breit als hoch. Ich konnte aber trotzdem alles sehen bis auf den Bassisten. David Sylvian saß im Vordergrund auf einem Barhocker. Links der Pianist an seinem Flügel, rechts der Schlagzeuger und in der Mitte hinter Sylvian der Bassist und der Saxophonist/ Klarinettist/ …
Hinter der Bühne war eine riesige Leinwand, auf die seltsame Strukturen projeziert wurden und wiederum dahinter hingen kleine und große Kugeln, die unregelmäßig in unterschiedlichen Farben aufleuchteten.
Ich kannte viele Stücke nicht. In einige wurden elektronische Geräusche eingebunden und die Klangwelten, die sich da aufbauten, waren teilweise wirklich enorm. Ich mag es ja auch, mir die Mimik von Musikern anzusehen, besonders der Pianist – wie es Pianisten eben so an sich haben – war da unterhaltsam.
Sylvians Stimme… Wahnsinn. Viel mehr kann ich dazu eigentlich gar nicht sagen. Ich habe kein einziges Mal einen falschen Ton gehört und die Stimme war genauso perfekt und warm wie man sie von den Alben kennt. Zum Glück hat er lediglich ein Stück etwas freier interpretiert, wovon ich kein großer Fan bin.
Wenn die Stühle dort bequemer gewesen wären, wäre ich wohl eingeschlafen. Nicht aus Langeweile, sondern weil es so entspannend war und die Musik einen von allen Seiten umfing.
Ich hätte mir gewünscht, dass sie “Orpheus” spielen, aber man kann schließlich nicht alles haben. Ein schöner Abend mit David Sylvian!

PS.: Gibt es eigentlich noch Bühnen, von denen einem keine kleinen weißen Äpfel entgegenleuchten?

Kaffeepause

Veröffentlicht in Leben am 05. Oktober 2007

Man muss sich selbst das Leben schön machen. Dazu gehören auch solche Kleinigkeiten wie eine leckere Kaffeepause.

Ikima

»To live will be an awfully big adventure.«

Leidenschaftliche Katzenmama, Phlegmatikerin und Milchkaffeetrinkerin.
Mehr über mich gibt es hier und bei Twitter.

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von Paulo Coelho

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