Geduld ist eine Tugend
[hoch21s Eintrag veranlasste mich wieder mal zum Nachdenken.]
Es ist doch wirklich schlimm. Die Leute sind immer ungeduldig, alles muss schnell, schneller, noch schneller gehen und am besten schon bis vorgestern erledigt sein. Also ist man ständig gereizt, steht unter Stress, rast von A nach B mit 160 durch die 100km/h-Zone.
Es kotzt mich an und trotzdem werde ich genauso vom Strom mitgerissen und krieg sofort miese Laune, wenn der Zug mal wieder eine Viertelstunde später kommt, der Mensch vor mir in der Schlange eine gefühlte Ewigkeit braucht um sein Kleingeld zusammenzuzählen und Leute vor mir so herschleichen, dass ich sie nicht überholen kann.
Nur, was bringt es mir mich so zu stressen? Spare ich dadurch wirklich Zeit? Bin ich schneller am Ziel? An welchem Ziel überhaupt?
Was wohl der Dalai Lama dazu sagen würde… morgen werde ich mir für die Fahrt mal sein Buch einpacken.