… wie unausstehlich und grummelgriesgrämig ich werde, wenn ich übermüdet bin. Obwohl nun in erster Linie für mich selbst unangenehm, schließlich bin ich allein hier. Ich hab da vor kurzem mal etwas darüber gelesen, dass man (auch) zu sich selbst nett sein sollte und das die meisten mit sich selbst am unfreundlichsten und härtesten umgehen. Ich denke, das stimmt auf jeden Fall, ich kann anderen viel mehr verzeihen und zugestehen als mir selbst. Aber es hat ja auch seine Gründe, schließlich merke ich bei mir selbst eher, wie ich funktioniere und welche Mechanismen in Gang gesetzt werden und eben darum kann ich mich selbst auch eher kritisieren. Nur schwierig, wenn man dabei so zwiespältig ist. Es ist, als ob in mir permanent ein Kampf ausgetragen wird und das ist sehr kräftezehrend und ermüdend. Ein nicht enden wollender Kampf mit mir selbst…
… und was geschieht, wenn ich mich selbst besiege? Oder umgekehrt, mir selbst unterliege?