{itsumo egao de}

Aufgegeben…

Veröffentlicht in Leben am 28. Juni 2007

… hatte sich mein Opa wohl. Gestern nacht hat er sich im Krankenhaus das Leben genommen. Ich weiß nicht, wie genau es passiert ist, aber im Endeffekt spielt es auch keine Rolle. Es hatte sich schon vorher abgezeichnet, dass er schon abgeschlossen hatte und nicht zu einem Pflegefall werden wollte. Dann gab ihm der zweite Schlaganfall wohl den endgültigen Anlass…

Ich mache mir in erster Linie Sorgen um meine Oma, die nun allein ist. Zudem ist es einfach heftig, wenn ein Familienmitglied so geht, auch wenn man keine starke Bindung zu ihm hatte.
Dabei wollten wir sie doch eigentlich nach meiner Prüfung besuchen…

音楽は無限 – J-Shock Festival

Veröffentlicht in Leben am 25. Juni 2007

Ich hatte mich auf die Herausforderung schon gefreut: Vom 21. – 24.06. sollte ich zum ersten Mal überhaupt dolmetschen.

Donnerstag wurde ich erstmal samt Koffer zuhause abgeholt und fuhr dann schon mal zu einer Art Vorbesprechung ins Kölner Hotel. Ich wurde der Band BIS zugeteilt. Gegen abend hatten wir AnCafe, Girugämesh und BIS vom Düsseldorfer Flughafen abgeholt, die mit über einer Stunde Verspätung eintrafen. Im Hotel angekommen gab es noch ein sehr spätes Dinner.

Freitag hatten BIS als einzige Zeit für etwas Sight Seeing und waren sichtlich beeindruckt vom Kölner Dom. Ab 16 Uhr bis 22 Uhr gab es dann Interviews noch und nöcher. Zumeist waren es Fans, die zum ersten oder zweiten Mal ein Interview machten und teilweise fast das Atmen vergaßen, so aufgeregt waren sie. Es war zwar auch lustig und die Band blieb bis zuletzt gut gelaunt und höflich, aber als dann endlich Schluss war, atmete ich doch erleichtert auf. Gegen Ende hatte meine Konzentration dann doch mehr und mehr nachgelassen, zumal sich die gleichen Fragen immer wiederholten. Aber der Tag war noch nicht zu Ende, denn alle hatten natürlich Hunger nach dem anstrengenden Tag und so ging es <ironie> zu meiner großen Freude </ironie> in ein Brauhaus, wo ich so ungefähr nullkommanichts essen konnte, weil einfach überall Fleisch war. Aber die Japaner fanden die Haxen und Würstchen klasse und satt bin ich im Endeffekt auch noch geworden.

Am Samstag war es dann soweit. Mittags ging es zum Palladium, wo ich dann eigentlich den ganzen Tag mehr oder weniger nur nutzlos rumhing, denn beim letzten Interview wurde ich gar nicht mehr wirklich gebraucht, da der Interviewende selbst Japanisch sprach. Also habe ich etwas AnCafe beim Soundcheck zugesehen, bin BIS ein wenig auf die Nerven gegangen, weil ich nicht wusste wohin mit mir und hatte nicht viel mehr zu tun, als für den Sänger einmal einen Satz zu übersetzen, den er beim Auftritt auf deutsch sagen wollte. Ob es im Endeffekt überhaupt beim Publikum angekommen ist, kann ich gar nicht sagen. Es haben so oder so alle gejohlt, auch wenn sie kein Wort verstanden haben.
Nach dem Konzert mussten BIS noch zu einer Signierstunde, wo sie auch ganz brav und tapfer waren und ich nur noch Geschenke eingesammelt habe. Als dann auch AnCafe durch war (sehr seltsam oô), haben alle noch etwas dort gefeiert, BIS bekamen jede Menge Bier und waren glücklich. Wir kamen als letzte wieder zurück zum Hotel und blieben dann noch bis morgens in der Hotellobby. Irgendwann gegen fünf Uhr morgens bin ich dann auf mein Zimmer gegangen, weil mir das Gespräch da etwas zu abgedreht wurde.

Am Sonntag morgen, nach etwa einer Stunde Schlaf, war es schon wieder Zeit, den Bus Richtung Düsseldorfer Flughafen zu besteigen. Auf der Fahrt haben so ziemlich alle geschlafen, bis natürlich auf die hyperaktiven AnCafe-Members. Am Flughafen haben sich alle BIS-Members noch nett bei mir bedankt und umgekehrt und dann waren sie auch schon wieder weg. Es war ein kurzer Besuch, aber ich denke, es hat allen Spaß gemacht!


Von links nach rechts: Minako (Make-up), Maru (Vocal), Tsukasa (Guitar), Seika (Drums), Shunsuke (Bass), Seike (Manager)

Bleibt mir nur zu hoffen, dass es mal wieder so eine Gelegenheit für mich geben wird. BIS wollen auf jeden Fall gerne mal wieder nach Deutschland kommen, wenn man ihren blog so liest, waren sie schwer begeistert.

Frust fressen

Veröffentlicht in Gefühlswelt am 20. Juni 2007

Das Frustfressen ist vorbei, jetzt fress ich den Frust in mich rein. Weil das aber ungesund ist, kotz ich mich jetzt hier aus.

Ich find’s ziemlich erschreckend oder vielleicht auch ziemlich aufschlussreich, dass Leute, mit denen ich eigentlich kaum zu tun habe, mitkriegen, wie scheiße es mir geht, während Leute, die mir nah stehen, denken, es wäre alles in Ordnung. Ist wohl meine Schuld. Ich rede nicht viel. Ich rede noch viel weniger, wenn ich das Gefühl hab, man hört mir nicht zu. Oder es interessiert nicht. Manchmal möchte ich auch einfach nicht schon wieder jammern, weil ich mich selbst nur noch lächerlich finden kann. Ich versteh doch selbst nicht, warum es mir scheiße geht. Ich versteh selbst nicht, warum ich nicht mehr klarkomme. Ich versteh selbst nicht, warum ich vor der Realität flüchte.

Was soll’s… “Wie geht’s dir?” ist sowieso zu einer Floskel verkommen, da kann man auch weiterhin mit Floskeln antworten.

Ikima

»Longing for
what has been lost
Longing for
what hasn't been obtained.«

Leidenschaftliche Katzenmama, Phlegmatikerin und Milchkaffeetrinkerin.
Mehr über mich gibt es hier und bei Twitter.

... liest

»Hector und die Geheimnisse der Liebe«
von Francois Lelord

... hört

... mehr

... spielt

»Perfect World«
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