Bloc Party live im Kölner Palladium
Da ich die Karten schon zu meinem Geburtstag im März geschenkt bekommen hatte, freute ich mich schon eine ganze Weile auf das Konzert und nun war es endlich soweit. Die Erwartungen wurden im Vorraus ziemlich hoch gepusht, da die letzten Konzerte wohl wirklich gut waren. Aber man bildet sich doch ganz gern seine eigene Meinung, also war ich gespannt.
Mir ist das Palladium nicht unbedingt sympathisch, zu groß, zu ungemütlich. Da ich nicht jemand bin, der sich gerne in die Massen wirft und zwischen Hunderten von schwitzenden Körpern zerquetscht wird, bin ich im hinteren Teil der Halle geblieben. Natürlich war die Band von dort nicht gerade “zum Greifen nah”, soll heißen, teilweise habe ich nicht wirklich viel gesehen, aber schließlich ging es ja um die Musik. Leider war aber der Ton ziemlich schlecht, ob nun schlecht abgemischt oder einfach zu leise, teilweise gab es einen richtigen Halleffekt. Irritierender war aber eher, dass die Band öfter mal aus dem Takt kam, ganz extrem beim letzten Stück “Pioneers”. Vielleicht waren sie müde – zu viel gefeiert am Vorabend? – man weiß es nicht. Aber man hatte teilweise fast den Eindruck, als würde der Drummer mal gut einen halben Takt verzögert spielen.
Trotz dieser Mankos hat das Konzert mir persönlich aber gefallen, weil die Musik an sich einfach klasse ist und Spaß macht – auch live. Und ich hab sie nun endlich auch mal live gesehen! ^^
Zum Abschluss wie üblich die Setlist:
Song For Clay (Disappear Here)
Positive Tension
Hunting For Witches
Waiting For The 7:18
Banquet
Where Is Home?
This Modern Love
The Prayer
Two More Years
Uniform
So Here We Are
Like Eating Glass
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I Still Remember
She’s Hearing Voices
Sunday
Helicopter
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Pioneers
PS: Ich bin entschieden zu nah am Wasser gebaut. Bei “So here we are” bekam ich doch tatsächlich feuchte Augen…

Danke für dieses Zitat! Wow! Das...