Er sagte, ich wäre die Sonne.
Ich: “Ich muss Distanz dazu gewinnen.”
Aku: “Ich hatte gehofft, dass du die schon hättest…”
Ich auch, Aku… und ich hatte mich auch schon fast davon überzeugt, dass es mir ganz gleich wäre, dass ich mir zu schade wäre, um mich für solch eine Person fertig zu machen, aber ich habe mich doch nur selbst belogen.
Ich kann nicht einfach so vergessen. Ich wünschte, ich könnte es. Ich wünschte, ich könnte all diese Worte aus meinem Gedächtnis streichen und sein Bild aus meinem Kopf löschen, dass sich dort eingebrannt hat… dieses Gesicht, das mir so lieb war, mit der Stirn sorgenvoll in Falten gelegt und diese Augen darunter mit dem schmerzlichen Blick, dass es im Herzen sticht. Wenn ich all das nur verbannen könnte. Und damit auch die verletzten Gefühle, die mich innerlich zerreißen. Ich kann mir nicht einfach sagen, er wäre ein Arsch, so simpel ist es nicht, auch wenn er sich vielleicht so verhält, aber das ist nur die Oberfläche. Wenn zumindest das wahr war, was er mir von sich gezeigt hat, dann steckt hinter dieser sorgenvollen Stirn ein Sturm an Gedanken, der nie zur Ruhe kommt und auch ihn nie zur Ruhe kommen lässt. Und ich wollte mit ihm durch den Sturm gehen… auch wenn ich so weit entfernt bin. Ich wollte nichts mehr, als für ihn da zu sein. Vielleicht war das nicht genug. Vielleicht war ich nicht genug. Und vielleicht sollte es auch nicht sein, aber das ist kein Trost. Nichts ist mir ein Trost im Moment, außer mein Katerchen, der zu mir kommt, maunzt und mir auf den Schoß springt um ausgiebig zu schmusen. Dann drücke ich mein Gesicht in sein weiches Fell und weine die Tränen, die ich versucht habe zu unterdrücken.