Was der Tag brachte
Heute war mal Großputz angesagt, was den ganzen Nachmittag in Anspruch nahm – zwischendurch musste ich allerdings mal Pause machen, weil mein Kreislauf schlapp machte. Dafür ist meine Wohnung jetzt sauber und schön.
Als ich gerade noch kurz los wollte, um ein paar Dinge einzukaufen, kam grad die Tierheilpraktikerin an, zwanzig Minuten zu früh. Also habe ich ihr erstmal meine beiden Fellnasen vorgestellt und ihr die ganze Geschichte erzählt. Da sich die beiden leider noch immer nicht wieder wirklich gut verstehen, wollte ich nun mal eine alternative Methode ausprobieren: Die Bachblüten-Therapie. Ich weiß nicht, ob der Hausbesuch wirklich nötig war, denn Faye schlich die ganze Zeit nur möglichst flach durch die Gegend auf der Suche nach einem Versteck, während er geduckt in der Ecke saß. Angstkatzen.
Sie hat mir dann zwei verschiedene Bachblüten für die beiden aufgeschrieben, die ich in der Apotheke bestellen kann. Ich bin mal gespannt, ob wir damit weiterkommen.
Danach bin ich noch einkaufen gegangen. Ein Kerl meinte wohl, er müsse nicht auf die Fußgänger achten und bog einfach ab, ohne vielleicht mal zu gucken. Das Beste aber war das Weibsstück neben ihm, das meinte, sich über mich aufregen zu müssen – sicher, schließlich hatte ich die Frechheit über Grün zu gehen!
Held des Tages:
Ein etwa fünf- oder sechsjähriger Junge im Supermarkt, der seine Mutter vom Kauf einer Packung Tictac überzeugen wollte, indem er sich diese einfach halb in den Mund steckte. (Aber fragt nicht, was los war, als die Mutter sich dann trotzdem weigerte.)