Ich fühle mich oft wie Alice im Nicht-Wunderland. Ich bin ein Träumer, hänge oft mit dem Kopf in den Wolken. Ich träume mir die Welt schön, bunt und vor allem voller Musik.
Wenn ich mit Musik im Ohr durch die Straßen laufe, könnte ich – oder würde ich gerne – glatt vergessen, was um mich herum ist, den Lärm, den Schmutz, die Menschenmengen. Ich sehe, was ich sehen will und nicht die Pflichten, Fristen und Aufgaben, die vor mir liegen.
Wenn ich zeitweise wach werde, bekomme ich Angst, geradezu Panik, weil ich weiß, dass ich das alles gar nicht mehr schaffen kann. Ich bin nicht fähig, ein geordnetes, strukturiertes Leben zu führen. Mir wird schlecht, langsam glaube ich, dass ich in dieser Welt nicht lebensfähig bin, weil ich nicht derart “funktionieren” kann.
Ich will mich wieder in meine Welt flüchten und bekomme dadurch immer mehr Probleme. Wann werde ich lernen die Augen zu öffnen und ohne Angst nach vorne zu schauen? Wie kann ich der ewigen Realitätsflucht entgegenwirken?
Ich ertrage diese Welt oft nicht, was nicht heißt, dass sie nur schlecht ist oder nichts Schönes in ihr liegt.
Lediglich ich funktioniere nicht in dieser Umwelt, ich bin falsch hier, denn andere kommen schließlich auch klar. Was also tun? (Eine Psychotherapie mal ausgeklammert…) ^^;