Alles nicht so einfach
Und doch so simpel. Schließlich wird mir ein schön festgesetzter Studienplan vorgesetzt, an den ich mich zu halten habe. Nur was ist danach? Wo will ich überhaupt hin?
Eigentlich kriege ich beim Gedanken an mein Leben in fünf oder vielleicht zehn Jahren nur Panik. Ich habe kein Ziel, ich weiß nicht, was ich wirklich von meinem Leben erwarte, bzw. was ich damit anfangen will. Was wiederum auch mein Studium negativ beeinflusst. Denn ohne Ziel bin ich demotiviert. Sicher, ich will Geld verdienen und am besten so viel, dass ich nicht immer jeden Cent dreimal umdrehen muss. Aber ich will auch glücklich mit meinem Beruf sein. Also was…?
Es ist auch immer noch seltsam für mich, wieder hier in Deutschland, wieder an der Uni, wieder die bekannte Gesichter und die kaum vermissten chaotischen Verhältnisse. Irgendwie war es eben doch ein wenig wie ein einjähriger Urlaub in Japan. Nun gut: Ich habe eine Post-Urlaubs-Depression. Was soll’s? Bis jetzt hab ich noch immer selbst kurieren können. Und die beiden kleinen Nervensägen tun ihr Übriges dazu. Insofern ist doch alles halb so wild, oder? Positives Denken bitte jetzt starten.
