{itsumo egao de}

Bleibt alles anders

Veröffentlicht in Leben am 17. Oktober 2005

Heute das erste Mal wieder in der Uni. Ich muss sagen, ich hatte gedacht, es würde mir leichter fallen, wieder in das Unileben hier einzusteigen, aber aus einem mir leider unbekannten Grund kann ich mich einfach nicht an den Gedanken gewöhnen, dass es nun hier weitergehen soll.

Vielleicht liegt es nicht so sehr an meinem Aufenthaltsort, sondern an mir. Ganz bestimmt sogar. Denn egal wo ich bin, ich bin rastlos. Ich suche und weiß doch nicht, wonach. Ich hoffe nur, dass ich irgendwann in der Lage sein werde, Ruhe zu finden. Ich weiß nicht, was mir fehlt oder was mich beunruhigt noch seit wann ich eigentlich so fühle. Vielleicht schon immer. Zumindest geht es mir nicht erst seit dem letzten Jahr so.

Vielleicht sollte ich Joga oder sowas machen… die eigene Mitte finden. Oder mich auf die Couch legen. Es nimmt zuviel Kraft und Zeit in Anspruch und mittlerweile denke ich, so kann es nicht mehr lange weitergehen.

Um aber mal wieder zum ursprünglichen Thema zurückzukommen… natürlich ist eigentlich alles beim alten, auch wenn ich nur wenig bekannte Gesichter gesehen habe. Noch schnell für ein paar Seminare angemeldet, mich über den grauenhaften Notendurchschnitt in der Japanologie amüsiert und schnell wieder nach Hause. Genug für den ersten Tag.

2 Kommentare zu »Bleibt alles anders«

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  1. BeautifulExperience am 18. Oktober 2005 um 07:47 Uhr

    Das Gefühl der Rastlosigkeit kenne ich sehr gut, und ich denke, dass es eigentlich ein gutes Zeichen ist (auch, wenn du mich – spätestens jetzt – für verrückt hältst). Joga oder Meditationstechniken sind grundsätzlich eine gute Idee, aber bleib ja von der Couch weg! Die, die dich drauf legen wollen, liegen selbst oft genug drauf :). Und das sag ich nicht einfach so. Beruflich hab ich mit sovielen Psychologen und Psychiatern zu tun, dass ich inzwischen weiß, wie wenige davon einigermaßen normal ticken.

  2. birgit am 18. Oktober 2005 um 09:12 Uhr

    ich stimme bo in allem zu :) vor allem das du dir weiter bewusst hälst auf der suche zu sein, und zu bleiben. hartnäckig zu bleiben bis du gefunden hast wohin es dich zieht. auch ich bin noch nicht angekommen, aber ich weis wenigstens sicher das ich es bald werde (gefühl, intuition). das mit der mitte finden ist so ne sache…manchmal ist sie um einen herum und man übersieht sie glatt weil man so in sich hineinhorcht. vielleicht fehlt dir mehr kontakt zur natur.

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Leidenschaftliche Katzenmama, Phlegmatikerin und Milchkaffeetrinkerin.
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